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Energiegesetz, Eigenmietwert, E-ID: So hat Ihre Gemeinde abgestimmt

Ja zu den eidgenössischen Vorlagen und eine Klatsche fürs Energiegesetz: Auf unseren Karten finden Sie heraus, wie Ihr Dorf oder Ihre Stadt abgestimmt hat.

Wer hat wie abgestimmt? Stöbern Sie durch unsere Karten.

Foto: Simon Grässle

Energiegesetz, Eigenmietwert, E-ID: So hat Ihre Gemeinde abgestimmt

Ein doppeltes Ja für die eidgenössischen Vorlagen und eine Klatsche fürs Energiegesetz: Auf unseren interaktiven Karten finden Sie heraus, wie Ihr Dorf oder Ihre Stadt abgestimmt hat.

Die Würfel sind gefallen: Die Auszählung der Stimmzettel ist im ganzen Land abgeschlossen. Am Ende resultiert ein deutliches Nein zum Energiegesetz im Kanton Zürich.

Bei den nationalen Vorlagen gibt es ein mit 57,73 Prozent deutliches Ja zur Abschaffung des Eigenmietwerts und eine hauchdünne Zustimmung zur Einführung der elektronischen Identität.

Energiegesetz: Deutliches Nein im Tösstal

Am deutlichsten verwarfen die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger das neue Energiegesetz, das ein Erreichen des Netto-Null-Ziels bis 2040 vorgesehen hätte, in Fischenthal. Mit 82 Prozent Nein-Stimmen war Fischenthal gar die Nein-lastigste Gemeinde im ganzen Kanton. Auch Bauma (79,5 Prozent), Bäretswil (78,2 Prozent), Wildberg (77,70 Prozent) und Wila (77 Prozent) lehnten den Entwurf besonders deutlich ab.

Den grössten Ja-Anteil im Oberland findet man in Uster (42,6 Prozent), gefolgt von Greifensee und Schwerzenbach (je 39 Prozent).

Eigenmietwert: Hügelgemeinden sagen deutlich Ja

Am deutlichsten stimmten die Wisligerinnen und Wisliger der Abschaffung des Eigenmietwerts zu: Der Ja-Anteil beträgt 80,5 Prozent. Ähnlich deutlich ist die Zustimmung in Russikon (79,2 Prozent) und Wildberg (79,7 Prozent). Am tiefsten war der Ja-Anteil in Greifensee mit 60,9 Prozent.

E-ID: Fischenthal führt Nein-Lager an

Auch bei der Abstimmung über die Einführung der elektronischen Identität ist Fischenthal kantonale Spitzenreiterin bei den Nein-Stimmen: 70,7 Prozent der Stimmberechtigten haben ein Nein in die Urne gelegt. Ähnlich deutlich ist die Ablehnung in Bauma, mit 66,5 Prozent die Gemeinde mit den drittmeisten Nein-Stimmen im Kanton.

Den besten Stand hatte die Vorlage im Oberland in Fällanden (55,8 Prozent Ja-Stimmen), Uster (55,2 Prozent) und Maur (54,8 Prozent). Die Mehrheit der Oberländer Gemeinden hat die E-ID abgelehnt.

Die Ablehnung in Fischenthal ist heuer sogar deutlicher als bei der ersten Abstimmung über eine E-ID im Jahr 2021: Damals stimmten knapp 69 Prozent Nein. Noch deutlicher dagegen waren vor vier Jahren Turbenthal (73,1 Prozent) und Bauma (72,5 Prozent).

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