Bubikon und Dürnten schliessen sich an Ara Rüti an
Die Abwasserreinigungsanlage Weidli der Gemeinden Bubikon und Dürnten hat ausgedient: Die Bürger haben dem Anschluss an die Ara in Rüti zugestimmt.
Die Gemeinden Bubikon, Dürnten und Rüti organisieren ihre Abwasserreinigung neu. Die Stimmberechtigten in allen drei Gemeinden haben den Anschluss von Dürnten und Bubikon an die Ara Rüti angenommen. Die Ara Weidli wird stillgelegt, der entsprechende Zweckverband aufgelöst.
In Bubikon beträgt der Ja-Anteil 90,74 Prozent, in Dürnten 90,60 Prozent. Am tiefsten ist die Zustimmung in Rüti mit 78,76 Prozent. Die Stimmbeteiligung schwankt zwischen 46 Prozent in Rüti und rund 54 Prozent in Bubikon.
Die Gesamtkosten für das Projekt, das die Modernisierung und den Ausbau der Rütner Ara sowie die Anschlussleitung umfasst, belaufen sich auf 52,7 Millionen Franken. Sie werden von der Gemeinde Rüti übernommen. Dürnten und Bubikon tragen die Finanzierung anteilsmässig über einen festgelegten Schlüssel mit. Die Regelung ist in den vorliegenden Anschlussverträgen festgehalten.
Freizeitnutzung an altem Standort
Die Kosten für den Rückbau und die Umnutzung der Ara Weidli in Höhe von 5,8 Millionen Franken werden von den Gemeinden Dürnten und Bubikon getragen. Der grösste Teil des Ara-Areals soll für eine zukünftige Freizeitnutzung freigegeben werden.
Der Gemeinderat von Rüti hielt im Vorfeld der Abstimmung fest, dass der Zusammenschluss und der Ausbau der Ara gemäss der Variantenstudien sowohl wirtschaftliche als auch ökologische Vorteile im Vergleich zu einem Alleingang bringe. Die Gemeinderäte der drei Gemeinden haben eine Ja-Empfehlung abgegeben.
Wegen neuen Gewässerschutzvorgaben wären an beiden Aras ohnehin teure Investitionen für eine Modernisierung angefallen. Der Betrieb der beiden Abwasserreinigungsanlagen war nur noch befristet bewilligt. Allerdings werden durch das nun angenommene Projekt in Rüti die Abwassergebühren bis ins Jahr 2030 voraussichtlich deutlich ansteigen.