Die Steuervorlage bewegt: Was bedeutet sie für die Region?
Podiumsdiskussion in Uster
Am 18. Mai geht es für Firmen im Kanton Zürich um viel, wenn es auch nach wenig klingt. An der Urne wird über die Senkung der Gewinnsteuer um einen Prozentpunkt entschieden. Auch im Oberland ist man sich uneins, ob eine Steuerentlastung richtig ist oder nicht.
Das linke Lager spricht von 350 Millionen Franken im Jahr, die dem Kanton bei einem Ja zur Steuervorlage 17 fehlen werden. Die Bürgerlichen hingegen sind sich sicher, dass es zu keinen Einbussen kommt. Dafür warnen sie vor der Abwanderung von unzähligen Firmen, sollte die Steuervorlage abgelehnt werden.
Im Mai 2019 sagten 56 Prozent der Stimmberechtigten im Kanton Zürich bereits einmal Ja zu einer Senkung des Gewinnsteuersatzes für Unternehmen von 8 auf 7 Prozent. In einem zweiten Schritt soll der Steuersatz an der Urnenabstimmung vom 18. Mai um einen weiteren Prozentpunkt gesenkt werden, auf 6 Prozent. Diesen zweiten Schritt hatte der Zürcher Regierungsrat bereits vor der ersten Abstimmung angekündigt.
Am Dienstagabend kreuzten im Ustermer Zeughausareal SP-Kantonsrat Harry Brandenberger und SP-Kantonsrätin Birgit Tognella-Geertsen als Gegner der Vorlage sowie FDP-Stadtrat Cla Famos und SVP-Kantonsrätin Anita Borer als Befürworter die Klingen. Moderiert wurde die Runde von Michael Kaspar, dem Chefredaktor der Zürcher Oberland Medien AG.

