Illnau-Effretikon verbessert Brandschutz im Stadthaussaal
Umbau erforderlich
Eine Überprüfung der Fluchtwege und Türbreiten im Effretiker Stadthaussaal hatte ergeben, dass der aktuelle Zustand den aktuellen und künftigen Anforderungen nicht mehr genügt.
Vor etwas mehr als 30 Jahren feierte Illnau-Effretikon die Eröffnung des neuen Stadthauses mit dem grossem Eventsaal. In der Zwischenzeit ist der Stadthaussaal als eine der grössten Eventlocations der näheren Umgebung fest etabliert für Konzerte, Kino, Kabarett, Theater und Gemeindeanlässe. So tagt darin auch das Stadtparlament.
Zugelassen sind im Saal gemäss den Brandschutzrichtlinien der Vereinigung Kantonaler Feuerversicherer (VKF) momentan 200 Personen, im Foyer weitere 50.
Die Pächter und Betreiber des Saals, Chris und Mike Keller, haben kürzlich bei der Stadt angeregt, dass die Fluchtwegsituation überprüft werden sollte. Die Stadt Illnau-Effretikon hat daraufhin das Unternehmen Hermann Partner AG mit einer Analyse beauftragt. Diese hat ergeben, dass die bestehenden Fluchtwege und Türbreiten sowohl für die heutige Nutzung wie auch für die zukünftig geplante Personenbelegung nicht ausreichen. Dies teilt die Stadt mit.
Im Oktober 2027 werden neue Brandschutzvorschriften inkraftgesetzt, welche der Stadthaussaal in seinem heutigen Zustand voraussichtlich nicht mehr erfüllen wird, führt sie weiter aus.
Künftig bis zu 450 Personen im Saal
Künftig sollen sich gemäss der Stadt bis zu 450 Personen gleichzeitig im Saal beziehungsweise 400 im Foyer bewegen dürfen. Um dieses Ziel zu erreichen, sind bauliche Massnahmen notwendig. Diese bestehen im Wesentlichen daraus, dass Türen verbreitert und teilweise auch entfernt werden. Zusätzlich soll ein Fluchtweg vom Foyer durch das Treppenhaus des Stadthauses geschaffen werden.
Für die Anpassung des Saals und des Foyers hat der Stadtrat jetzt rund 200’000 Franken in Form einer gebundenen Ausgabe gesprochen. Die Bauarbeiten selbst sind für das erste Halbjahr 2027 vorgesehen, teilt der Stadtschreiber von Illnau-Effretikon, Peter Wettstein, auf Nachfrage dieser Redaktion mit.
