Der Gemeinderat Uster diskutiert über Kleinvieh, das Mist macht
Bauen, Wohnen, Fahren, Halten
Scherben, Stolperer und ein ausgestiegenes Mikrofon: Die Oktober-Doppelsitzung des Ustermer Parlaments versprach mit geplanten 13 Geschäften chaotisch zu werden. Sie enttäuschte nicht.
Die Doppelsitzung des Ustermer Parlaments versprach über ein Dutzend Geschäfte zu behandeln. Noch bevor die Sitzung begann, schepperte es im Gemeinderatssaal: Gläser zerbarsten, im Publikum stolperte jemand. Während der Sitzung stieg ein Mikrofon aus, in Voten fielen Entschuldigungen und Versprechen auf gesungene Referate, laute Handyvideos klangen durch den Raum, Laptops fielen runter.
Doch nicht nur zwischen den Zeilen zeigte sich die montagabendliche Sitzung chaotisch. Zwischen Bauabrechnungen, Nachtragskrediten und vermeintlichen bürokratischen Entscheiden versteckten sich Pingpong-Debatten und knappe Entscheide.
