Politik

Für besseren Verkehrsfluss

Autobahnzufahrten bei Effretikon und Rüti könnten Ampeln erhalten

Der Bund hat klare Pläne, um dem stockenden Verkehr auf Autobahnen Herr zu werden. Ampeln sollen die Zufahrt der Autos staffeln – unter anderem im Oberland.

Autobahnzufahrten bei Effretikon und Rüti könnten Ampeln erhalten

Für besseren Verkehrsfluss

Der Bund hat klare Pläne, um dem stockenden Verkehr auf Autobahnen Herr zu werden. Ampeln sollen die Zufahrt der Autos staffeln – unter anderem im Oberland.

Wer kennt es nicht: Autos dicht an dicht auf der Autobahn, der Verkehr rollt zäh und kommt bei Zufahrten noch mehr zum Stocken, weil noch mehr Fahrzeuge en masse dazukommen. Das Bundesamt für Strassen (Astra) sucht Lösungen, um diese Situation zu verbessern.

Flüssiger Verkehr ohne neue Fahrspuren, Tunnel oder Brücken ist das Ziel. Wie der «Tages-Anzeiger» schreibt, prüft das Astra an 120 Standorten in der ganzen Schweiz sogenannte Rampendosierungen. Diese speziellen Ampeln – wie es sie etwa auf der A1 bei Spreitenbach gibt – dosieren die zufahrenden Autos und sollen Stau und Unfälle verhindern.

Problem könnte verlagert werden

Bisher sind 15 solche Anlagen in Betrieb. Vor allem im Raum Zürich, Basel und in der Westschweiz könnten in den kommenden Jahren viele weitere entstehen. Unter anderem prüft das Astra den A1-Anschluss Effretikon in beide Fahrtrichtungen und den Anschluss Rüti auf der A15 in Fahrtrichtung Reichenburg SZ.

Was Entlastung für die Schweizer Autobahn bringt, könnte jedoch zum Problem für die Kantons- und Gemeindestrassen werden. Denn vor den Zufahrten könnten sich wegen der Rampendosierungen Rückstaus bilden. Laut dem «Tages-Anzeiger» fordern die Städte und Kantone nun, Lösungen gemeinsam mit dem Bund zu erarbeiten.

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