Politik

Anpassungen in verschiedenen Bereichen

Fehraltorf will sein Industriegebiet besser erschliessen

Eine neue Zufahrt, eine sanierte Strasse und angepasste Bushaltestellen: Fehraltorf plant für rund drei Millionen Franken mehrere Änderungen rund um die Allmendstrasse.

Fehraltorf will sein Industriegebiet besser erschliessen

Anpassungen in verschiedenen Bereichen

Eine neue Zufahrt, eine sanierte Strasse und angepasste Bushaltestellen: Fehraltorf plant für rund drei Millionen Franken mehrere Änderungen rund um die Allmendstrasse.

Die Allmendstrasse in Fehraltorf soll in den kommenden Jahren saniert werden. Gleichzeitig plant die Gemeinde einen neuen Anschluss an die Kempttalstrasse. Damit erhält das Industrie- und Gewerbegebiet eine zweite Zufahrt. Der Gemeinderat hat das Vorprojekt genehmigt und zur öffentlichen Mitwirkung verabschiedet, wie er in einer Medienmitteilung schreibt.

Die Allmendstrasse verbindet die Mülistrasse mit dem Gebiet Walchiwis und ist die wichtigste Erschliessungsachse des Industriegebiets. Rund 5200 Fahrzeuge nutzen sie täglich, etwa 17 Prozent davon sind Schwerfahrzeuge. Auch die Postautolinie 827 zwischen Uster Bahnhof und Fehraltorf Schrännenbrunnen verkehrt dort.

Bessere Erreichbarkeit

Der neue Nordanschluss soll die Erreichbarkeit des Industriegebiets verbessern und die Abhängigkeit von der heutigen einzigen Zufahrt verringern. Geplant ist ein T-Knoten mit einer zusätzlichen Abbiegespur in Richtung Industriegebiet. Eine Schutzinsel soll Fussgängerinnen und Fussgängern sowie Velofahrenden das Überqueren der Kempttalstrasse erleichtern.

Im Bereich des neuen Knotens will die Gemeinde die Höchstgeschwindigkeit auf der Kempttalstrasse von 80 auf 60 Kilometer pro Stunde senken. Für den Anschluss und die neue Bushaltestelle Undermüli müssen rund 1295 Quadratmeter Land erworben werden.

Sanierung und neue Bushaltestellen

Die Allmendstrasse stammt aus den 1980er und frühen 1990er Jahren und weist inzwischen alters- und belastungsbedingte Schäden auf. Die Trag- und Deckschichten müssen in grossen Bereichen ersetzt werden, während die Fundationsschicht erhalten bleiben kann. Auch die Randabschlüsse werden erneuert.

Die drei bestehenden Bushaltestellen sollen auf zwei reduziert und hindernisfrei ausgebaut werden. Sie sollen den Anforderungen moderner Gelenkbusse und des Behindertengleichstellungsgesetzes entsprechen. Die Buslinie 827 soll künftig in einem Rundkurs durch das Industriegebiet fahren. Die bisherige Wartezeit im Industriegebiet entfällt und wird an den Bahnhof Fehraltorf verlegt. Dadurch wird die heutige Buswendeschlaufe am Ende der Allmendstrasse frei.

Bewilligungsverfahren für 2027 geplant

Das Projekt kostet gemäss Voranschlag rund 3,05 Millionen Franken. Davon entfallen 1,6 Millionen Franken auf den neuen Nordanschluss und 1,45 Millionen Franken auf die Sanierung der Allmendstrasse.

Das Vorprojekt liegt nun den kantonalen Fachstellen und der Bevölkerung zur Stellungnahme vor. Nach der Mitwirkung will die Gemeinde die Eingaben auswerten und das Bauprojekt weiterbearbeiten. Die öffentliche Projektauflage und das Bewilligungsverfahren sind für 2027 geplant. Wann die Bauarbeiten beginnen, ist noch offen.

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