Uster will weniger Hindernisse für Menschen mit Behinderungen
Stadtrat genehmigt Aktionsplan
Mit einem Aktionsplan will die Stadt Uster die Gleichstellung und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen verbessern. In acht verschiedenen Handlungsfeldern werden Massnahmen ergriffen.
Menschen mit Behinderungen sind im Alltag oft mit Problemen konfrontiert, die für andere vielleicht gar nicht sichtbar sind. Was für jene, die gehen können, nur eine Stufe ist, kann für Rollstuhlfahrer ein unüberwindbares Hindernis sein. Wer sehen kann, überlegt sich selten, ob eine Website auch von einem Blinden bedient werden könnte.
Schon seit einiger Zeit setzt sich die Stadt Uster dafür ein, Menschen mit Behinderungen die gleichberechtigte Teilhabe zu ermöglichen. Sie begreift die Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen als eine Aufgabe, die alle Lebensbereiche umfasst. Von 2018 bis 2021 führte sie deswegen das Projekt «Stadt für alle» durch.
Nun genehmigte der Stadtrat Uster das Nachfolgeprojekt: einen Aktionsplan zur Gleichstellung und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen, der eigentlich schon seit 2025 in Kraft ist. Der Plan dient zur Umsetzung einer UNO-Konvention.

