Bürgerliche scheitern mit Tempo-30-Initiative in Wetzikon
Deutliches Ergebnis
Die Bevölkerung darf in Wetzikon bei Tempo 30 weiterhin nicht mitreden. Die Stimmberechtigten lehnten eine Initiative, die mehr Mitspracherecht forderte, an der Urne ab.
Die Diskussion um die Mitsprache des Parlaments und der Stimmbevölkerung bei Temporeduktionen in Wetzikon entpuppt sich als Sturm im Wasserglas. Der Wetziker Souverän schickte am Wochenende sowohl die Initiative «Mitbestimmen bei Temporeduktionen» der SVP, FDP und EDU als auch den parlamentarischen Gegenvorschlag bachab.
Die Initiative wurde mit 59,7 Prozent Nein-Stimmen-Anteil deutlich abgelehnt. Etwas knapper scheiterte der Gegenvorschlag mit 56,8 Prozent Nein-Stimmen. Die Stimmbeteiligung lag bei rund 40 Prozent.
Bei der Stichfrage hätten sich gut 59,5 Prozent der Stimmberechtigten für den Gegenvorschlag ausgesprochen. Da beide Varianten abgelehnt wurden, spielt die Stichfrage jedoch keine Rolle mehr.

