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Politik

Intuitiv aufs Velo Umsteigen

Trotz Rückzug aus Cyclomania – Wetzikon will Veloverkehr fördern

In Ermangelung von Teilnehmenden hat sich die Stadt Wetzikon aus der Cyclomania zurückgezogen und die Velo-Challenge Zürioberland eingestampft. Das langfristige Verkehrsziel bleibt aber bestehen.

Trotz Rückzug aus Cyclomania – Wetzikon will Veloverkehr fördern

Intuitiv aufs Velo Umsteigen

In Ermangelung von Teilnehmenden hat sich die Stadt Wetzikon aus der Cyclomania zurückgezogen und die Velo-Challenge Zürioberland eingestampft. Das langfristige Verkehrsziel bleibt aber bestehen.

Es sei wie bei einer Velopanne, «der abrupte Stopp kommt meist überraschend», heisst es in einer Mitteilung von velofreundliches-wetzikon.ch von vergangener Woche. Gemeint ist der Entscheid der Stadt Wetzikon, nicht mehr bei der Cyclomania mitzumachen. Cyclomania ist eine Aktion zur Förderung des Velos im urbanen Raum und wird von Gemeinden, Städten und Regionen durchgeführt. Sie findet jährlich im September statt – in diesem Jahr aber ohne Wetzikon und damit auch ohne Rüti, Wald und Hinwil.

Diese vier Gemeinden hatten sich im Rahmen von Cyclomania zur Velo-Challenge Zürioberland zusammengeschlossen. Doch auch diese Velo-Challenge bleibt 2026 aus. Was ist passiert?

«Die Teilnehmerzahl an der Cyclomania war leider schon immer tief», sagt Stadträtin Marie-Therese Büsser (GLP) auf Anfrage. Nachdem auch mit der gemeinsamen Challenge kein Wachstum bei den Teilnehmerzahlen habe erreicht werden können, habe man gemeinsam beschlossen, die Aktion 2026 nicht mehr weiterzuführen. Die Vorsteherin des Ressorts Gesellschaft und Soziales gibt weiter zu bedenken, dass «die Attraktivität für eine eigene Challenge auch für andere Gemeinden gering zu sein scheint». Im Kanton Zürich nähmen nur noch Opfikon und Uster an der Cyclomania teil.

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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