Hunde sollen in Grüningen nicht mehr in den Brunnen baden
Aus Hygienegründen
In Itzikon sorgen badende Hunde für Ärger. Denn nach den Bädern bleiben Haare und Schmutz im Wasser zurück. Nun will ein Anwohner das Baden in öffentlichen Brunnen verbieten lassen.
In Itzikon, einem Teil Grüningens, ist es morgens ruhig. Nur das plätschernde Wasser des Brunnens vor Thomas Rüeggs Haus unterbricht die Stille. Das Wasser sucht sich seinen Weg zwischen der selbst gebauten Absperrung, die der Dorfverein Itzikon auf eigene Faust konstruiert und platziert hat.
Der Grund: Es soll verhindert werden, dass Hunde darin baden.
Rüegg und weitere Itzikerinnen und Itziker finden das nämlich unhygienisch. «Werden Hunde im Brunnen gebadet, bleiben Haare und Schmutz im Wasser zurück», sagt er. Das störe, denn der Brunnen werde auch von Kindern zum Baden, von Passanten zum Abkühlen und Anwohnern zum Blumengiessen genutzt. Zudem trinken Pferde daraus.
