Illnau-Effretikon kürzt Geld für Flurwege
Sparpaket 2026
Die Unterhaltsgenossenschaft erhält künftig 25’000 Franken weniger pro Jahr für die Instandhaltung von Flurwegen und Entwässerungsanlagen. Das Parlament hat dies in seiner Sitzung entschieden.
Weniger Geld für Wege, die längst nicht mehr nur der Landwirtschaft dienen. Das Stadtparlament hat in seiner Sitzung den jährlichen Maximalbeitrag an die Unterhaltsgenossenschaft Illnau-Effretikon von 175’000 auf 150’000 Franken gekürzt. Für die Stadt sind es 25’000 Franken Einsparung pro Jahr. Für die Genossenschaft geht es um die Frage, wie viel Unterhalt sie mit dem verbleibenden Geld noch leisten kann.
Für Landwirtinnen und Landwirte sind diese Wege Teil ihrer täglichen Arbeit. Die Kürzung betrifft aber auch jene, die mit dem Hund spazieren, reiten, joggen, wandern oder einfach draussen unterwegs sind. Die Genossenschaft unterhält rund 180 Kilometer Flurwege, davon etwa 45 Kilometer mit Belag und 135 Kilometer Kiesstrassen. Hinzu kommen mehrere hundert Kilometer Entwässerungsleitungen, sogenannte Drainagen, in landwirtschaftlich genutzten Flächen.
Im Vorfeld der Parlamentssitzung bedauerte der Genossenschaftsvorstand in einer Stellungnahme, dass die Sparmassnahmen den Unterhalt und womöglich auch den langfristigen Erhalt dieser wichtigen Flur- und Waldwege treffen. Die geforderte Leistung könne künftig zu einem tieferen Preis nicht mehr gewährleistet werden, hatte er in Aussicht gestellt.

