Stadt Uster lässt Bäume am Zellweger-Weiher fällen
Wegen Sicherheitsrisiken
Abgestorbene Bäume und Eschentriebsterben machen dem Zellweger-Park zu schaffen. Die Stadt plant einen Holzschlag, bei dem auch ein Helikopter zum Einsatz kommt.
Innehalten, durchatmen und die Ruhe geniessen – so kennt man den Zellweger-Park in Uster üblicherweise. Doch in den kommenden Wochen ist es mit der Idylle vorbei. Ratternde Motorsägen, knackendes Holz und das Dröhnen eines Helikopters werden die Kulisse prägen.
Der Grund: Die Stadt führt am Zellweger-Weiher einen Holzschlag durch, wie sie in einer Mitteilung schreibt. Abgestorbene Bäume und das Eschentriebsterben seien zu einem Sicherheitsrisiko geworden. Auf einer Begehung mit den Verantwortlichen des Kantons hat sie die zu fällenden Bäume ausgewählt.
Schwer zugängliche Bäume
Beim Holzschlag kommen verschiedene Verfahren zur Anwendung. Einige Bäume fällt die städtische Forstwirtschaft, weiteren rückt ein Unternehmen mit einem Fällkran zu Leibe. Zum Einsatz kommt auch ein Helikopter, da nicht alle Bäume für Forstmaschinen zugänglich sind.
Laut der Mitteilung sollen die verschiedenen Fällmethoden verhindern, dass Teile der Stämme oder Äste ins Wasser fallen. Denn diese könnten Sediment im Weiher aufwirbeln oder in Richtung des Kleinwasserkraftwerks treiben.
Zusätzlich fällt die Stadt zwei kleine Buchen im angrenzenden Wald. Damit will sie den verbleibenden Bäumen genügend Platz geben und den Bestand langfristig fördern. Zudem bleibt ein Teil des Holzes als stehendes und liegendes Totholz vor Ort zurück. Dieses schafft Lebensraum für verschiedene Tier- und Pflanzenarten.
Sperrung ist unumgänglich
Während der Arbeiten sind der westliche Teil des Zellweger-Weihers und die Weiherallee im westlichen Abschnitt gesperrt. Bei schlechter Witterung muss der Helikoptereinsatz kurzfristig verschoben werden.

