Unsanftes Erwachen in Turbenthal, Russikon und Rikon
Das Ratsherrenschiessen nahm am Montag um 7.30 Uhr den Schiessbetrieb auf. Der erste Schulferientag im unteren Tösstal war demnach nicht zum Ausschlafen gedacht.
André Gutzwiller
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Zwei Probeschüsse und acht Schüsse, die für die Wertung zählen. Die «Ratsherren» benötigten ein ruhiges Händchen.
Zwei Probeschüsse und acht Schüsse, die für die Wertung zählen. Die «Ratsherren» benötigten ein ruhiges Händchen.
Foto: André Gutzwiller
Unsanftes Erwachen in Turbenthal, Russikon und Rikon
Ratsherren-Schiessen 2026
Das Ratsherren-Schiessen nahm am Montag um 7.30 Uhr den Schiessbetrieb auf. Der erste Schulferientag im unteren Tösstal war demnach nicht zum Ausschlafen gedacht.
Etwas über 500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer fanden sich diesen Montag in der Grosshalle in Turbenthal ein. Dort wurden die «Ratsherren», die aus dem ganzen Kanton anreisten, mit ihren Standblättern versehen und anschliessend mit dem Shuttle zu einem der drei Schiessstände gefahren.
Altgediente und frisch gewählte Mitglieder der kantonalen und der kommunalen Exekutiven pflegen am Ratsherren-Schiessen einen lockeren Austausch.Thomas Holl, Gemeindeschreiber von Schleinikon, nimmt für das Team die Standblätter entgegen.Bruno Heinzelmann (SVP), alt Stadtpräsident von Kloten, wurde als Ehrengast eingeladen. Vom OK wird ihm wie jedem anderen Teilnehmer ein Zinnbecher überreicht.Team 1 und Team 2 der Stadt Dietikon machen sich bereit zum Schiessen. Dietikon wird das nächste Ratsherren-Schiessen 2028 ausrichten.Die Teilnehmer werden von den ortsansässigen Schützenvereinen betreut. Sonja Odermatt von der Gebäudeversicherung Kanton Zürich hat zum ersten Mal ein Sturmgewehr in der Hand. Sie erzielt knapp die Hälfte der maximalen Punktzahl.Hugo Roux (links), Kommandant der Militärakademie an der ETH, und Rolf Siegenthaler, Chef der Logistikbasis der Armee, nutzen die Möglichkeit für einen gemeinsamen Austausch.FDP-Politikerinnen und -Politiker unter sich (von links): Corinne Hoss, Dieter Kläy, Reto Agosti und Sylvie Sieger geniessen den obligaten Ratsherrenschüblig.Fredi Nessensohn, Präsident der Rechnungsprüfungskommission in Wila, hat für jeden Teilnehmer einen extra angefertigten Tropfen bereit.
Von den teilnehmenden «Ratsherren» waren gut ein Viertel Frauen. Ihr Anteil ist über die letzten Jahre stetig gewachsen. Das hat vor allem auch damit zu tun, dass politische Ämter immer öfter von Frauen besetzt werden.
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