Videoüberwachung an Schulen sorgt für Unmut in Pfäffikon
Schulhäuser Mettlen und Pfaffberg
Obwohl sich die Pfäffiker Gemeindeversammlung gegen Videoüberwachung im öffentlichen Raum ausgesprochen hatte, sind auf zwei Schulanlagen jetzt Kameras installiert.
«Das löst einfach ein komisches Gefühl aus», sagt ein Vater aus Pfäffikon, dessen Kinder im Primarschulhaus Mettlen zur Schule gehen. Sie hätten ihm berichtet, dass es auf dem Schulareal neu Kameras gebe, welche die vorbeilaufenden Personen mit der Linse verfolgten. «Nur schon, dass überhaupt gefilmt wird, sehe ich kritisch.»
Er selbst habe sich die Situation vor Ort angeschaut. Seine Bilanz: «Man kommt sich durch das Verfolgen der Kamera vor wie in einem Überwachungsstaat.» Solche Installationen lösen seiner Meinung nach die falsche Emotion aus: Angst. «Darin sehe ich keine Sinnhaftigkeit.»
Wer online sucht, der findet ein Reglement zur Videoüberwachung der Gemeinde Pfäffikon vom letzten August. Darin aufgeführt ist ein Pilotversuch für die Videoüberwachung der Schule. In einer ersten Etappe wurde demnach bereits im Dezember 2025 an der Pausenhalle des Trakts Mettlen E eine Videokamera installiert.

