Einigkeit, Abschied und Geselligkeit auf einem Bauernhof in Wila
An der Gemeindeversammlung
Im kleinen Dorf Wila geht man an die Gemeindeversammlung – Punkt. Auch oder sogar weil sie an einem Freitagabend stattfindet. Und vielleicht auch, weil danach immer etwas los ist?
Bereits zum dritten Mal organisierte der Wilemer Gemeinderat die Gemeindeversammlung auf einem Bauernhof. In den Vorjahren war sie in der Manzenhub, am vergangenen Freitagabend pilgerte die Bevölkerung auf den Hof der Familie Frey in der Au. «Mit der Durchführung der Versammlung in einem unserer Weiler möchten die Behörden die Verbundenheit mit allen Teilen der Gemeinde Wila unterstreichen», sagt Gemeindeschreiber Balz Zinniker.
Offiziell startete die Versammlung um 20 Uhr. Für Interessierte gab es um 19 Uhr bereits einen Rückblick auf die Legislaturziele 2022 bis 2026. Daran nahmen nur etwa 20 bis 30 Personen teil. «Weil es just in diesem Moment wie aus Eimern schüttete», erklärt Zinniker. «Glücklicherweise hatten wir ein Dach über dem Kopf.» Die Versammlung fand in der Remise statt.
Insgesamt verfolgten 61 Stimmberechtigte die sechs Geschäfte der Traktandenliste. Um es kurz zu machen: Keines davon gab zu reden. Alle wurden einstimmig angenommen: sowohl die Jahresrechnung der Politischen Gemeinde, die mit einem Plus von gut zwei Millionen Franken abschloss, als auch die Genehmigung von zwei Bauabrechnungen für Umbauten am Gemeindehaus und im Werkhof.

