Ja zur Rechnung, warme Worte und Blumensträusse
An der Fällander Gemeindeversammlung segnete die Bevölkerung die Jahresrechnung ab und verabschiedete die scheidenden Behördenmitglieder.
Am Mittwochabend entschieden die Fällanderinnen und Fällander über die Jahresrechnung 2025. Es war das einzige Geschäft an der Gemeindeversammlung in der Zwicky-Fabrik. Die 44 Stimmberechtigten genehmigten die Rechnung ohne Gegenstimme.
Diese schliesst deutlich besser ab als budgetiert. Statt eines Minus von 2,4 Millionen Franken resultiert ein Plus von 3,4 Millionen. Dies bei einem Aufwand von 83,4 Millionen Franken und einem Ertrag von 86,8 Millionen. Damit steigt das Eigenkapital per Ende 2025 auf 109 Millionen Franken.
Zum positiven Abschluss beigetragen haben vor allem höhere Erträge aus dem kantonalen Finanzausgleich von 5,6 Millionen Franken sowie ausserordentlich hohe Grundstückgewinnsteuern von 1,9 Millionen Franken über Budget. Dem gegenüber stehen tiefere Steuererträge aus dem laufenden Jahr und aus früheren Jahren.
Weiter schlagen auf der Ausgabenseite höhere Kosten in der Pflegefinanzierung zu Buche. Gleichzeitig fällt der Aufwand in mehreren Bereichen tiefer aus als budgetiert, darunter im Asylwesen, in der Integration, bei den Tagesstrukturen und in Teilen der Schule.
Die Nettoinvestitionen belaufen sich auf 8 Millionen Franken. Damit bleiben sie deutlich unter dem Budget, was vor allem auf zurückgestellte oder verzögerte Projekte zurückzuführen ist. Dazu gehört etwa die Sanierung des Gemeindehauses.
RPK- und Gemeinderatsmitglieder hören auf
Zum letzten Mal auf der Bühne des Gemeinderats sassen Thomas Bürki (parteilos), Maia Ernst (GLP) und Rita Niederöst (SP), die nicht mehr zur Wahl antraten. Genauso wie die RPK-Mitglieder Martin Oeschger (SP, bisheriger Präsident), Stefan Zoller (SP), der nun in den Gemeinderat wechselt, und Daniel Lienhard (SVP).
Gemeindepräsident Tobias Diener (FDP) verabschiedete die Behördenmitglieder mit einigen warmen Worten, sie erhielten Blumen und wurden mit Applaus geehrt.

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