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Für 120'000 Franken

Weitere Massnahmen zur Verkehrssicherheit beim Schulhaus Hagen in Illnau

Seit Kurzem geht Illnau-Effretikon beim Schulhaus Hagen gegen Elterntaxis vor. Nun spricht die Stadt für den Fussgängerschutz vor Ort zusätzlich einen tieferen sechsstelligen Betrag.

Immer wieder Verkehrsprobleme beim Schulhaus Hagen: Nun müssen wegen eines Neubaus zusätzliche Massnahmen ergriffen werden.

Foto: Heidy Dietiker

Weitere Massnahmen zur Verkehrssicherheit beim Schulhaus Hagen in Illnau

Für 120'000 Franken

Seit Kurzem geht Illnau-Effretikon beim Schulhaus Hagen gegen Elterntaxis vor. Nun spricht die Stadt für den Fussgängerschutz vor Ort zusätzlich einen tieferen sechsstelligen Betrag.

Die Stadt Illnau-Effretikon gab Anfang März bekannt, an der Hagenstrasse in Illnau ein zeitlich beschränktes Halteverbot einzuführen. Dieses gilt montags bis freitags zu den Schulanfangs- und Schulschlusszeiten von 7.30 bis 8.30 Uhr, von 11.30 bis 14 Uhr sowie von 15 bis 16.30 Uhr.

Mit der Massnahme reagierte die Stadt auf den starken Verkehr durch sogenannte Elterntaxis. Es kam immer wieder zu Blockaden und störenden Wendemanövern, wobei auch die Verkehrssicherheit, insbesondere jene der Kinder, in der Sackgasse gefährdet war. Nun teilt die Stadt mit, dass wegen des Neubaus eines Dreifamilienhauses mit Tiefgarage vor Ort nochmals mehr Verkehr erwartet wird. Deshalb seien beim Schulhaus zusätzliche Verkehrmassnahmen notwendig.

Drei Varianten geprüft

In der Sackgasse, sprich der Hagenstrasse, ist das Verkehrsaufkommen grundsätzlich gering. Im letzten Herbst wurden Geschwindigkeitsmessungen durchgeführt. Diese ergaben, dass die meisten Fahrzeuge mit 24 km/h unterwegs sind. Für das Gebiet gilt Tempo 30.

Entlang der Strasse befindet sich teilweise ein Gehweg, teilweise teilen sich Fussgänger und Fahrzeuge den gleichen Raum. In unmittelbarer Nähe liegen der Kindergarten sowie das Primar- und das Sekundarschulhaus Hagen.

Um dem zusätzlichen Verkehrsaufkommen wegen des Neubaus Herr zu werden, hat die Stadt gemeinsam mit der Kantonspolizei Zürich verschiedene Sicherheitsmöglichkeiten geprüft und dabei drei Varianten untersucht. Eine Lösung mit einem neuen, separaten Gehweg wurde wegen der hohen Kosten und der zusätzlichen Versiegelung verworfen. Ebenfalls nicht weiterverfolgt wurde die Variante mit einer nur teilweise eingeführten Begegnungszone.

Gewählt wurde schliesslich die Variante mit einer durchgehenden Begegnungszone vom Bereich Mythenstrasse bis zur Schulanlage. Dort haben Fussgänger grundsätzlich Vortritt, und Fahrzeuge müssen besonders langsam fahren. Die Begegnungszone wird hauptsächlich mit Markierungen und farbigen Gestaltungselementen signalisiert. Zusätzliche bauliche Massnahmen seien nicht nötig, da die gefahrenen Geschwindigkeiten bereits tief seien. Die Kosten belaufen sich auf 120’000 Franken.

Im Bereich des Schulhauses müssen bestehende Sträucher entfernt und die Flächen neu gestaltet werden. Es entstehen neue Grünflächen. Gleichzeitig soll der Übergang zwischen Strasse und Schulplatz offener gestaltet werden, sodass der Bereich während der Pausen besser als Aufenthalts- und Spielfläche genutzt werden kann.

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