Sanierung der Dorfbadi in Uster ist einen kleinen Schritt weiter
Parlament einig
Die letzte Sitzung des Parlaments in der Amtsperiode 2022 bis 2026 hatte nur vier Geschäfte zum Thema. Viel zu reden gab vor allem die technische Anpassung der Bau- und Zonenordnung.
Nach zuletzt immer wieder knappen Abstimmungen im Parlament Uster waren sich die Parteien an diesem Montag immerhin in einer Sache einig: Die Dorfbadi an der Florastrasse muss saniert werden. Und der vom Stadtrat vorgeschlagene Weg einer verhältnismässig günstigen Sanierung des denkmalgeschützten Gebäudes statt eines teuren Um- und Ergänzungsbaus ist der richtige.
«Die Dorfbadi weckt Kindheitserinnerungen», hiess es aus der SVP/EDU-Fraktion. Sie erfülle eine wichtige Funktion im Freizeitangebot, legte die SP dar – sie sei so beliebt wie vor 60 Jahren, sagten GLP und EVP. Allen Parteien schmeckte in finanziell schwierigen Zeiten mit vielen Investitionswolken am Horizont auch das mutmassliche Preisschild.
Ursprünglich hatte der Ustermer Stadtrat einen grösseren Umbau der Dorfbadi geplant. Doch seit Mitte 2024 ist klar, dass ihm das Unterfangen mit Kosten von über 10 Millionen Franken zu teuer gewesen wäre. So belaufen sich mit der Sanierung die Kosten in einer ersten groben Schätzung, die plus/minus 25 Prozent genau ist, auf 6,29 Millionen Franken.

