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Politik

Defizit bei der Entsorgung

Deshalb muss Uster die Abfallgebühren wieder stark erhöhen

Neues Jahr, höhere Gebühren: Die Ustermer müssen bald mehr für die Abfallentsorgung bezahlen. Für die zuständige Stadträtin gibt es dazu keine Alternative.

Deshalb muss Uster die Abfallgebühren wieder stark erhöhen

Defizit bei der Entsorgung

Neues Jahr, höhere Gebühren: Die Ustermer müssen bald mehr für die Abfallentsorgung bezahlen. Für die zuständige Stadträtin gibt es dazu keine Alternative.

Noch kostet ein 35-Liter-Abfallsack in Uster 2 Franken. Aber die Stadt will die Gebühren erhöhen – zum dritten Mal in Folge. Ab dem 1. März müssen die Ustermerinnen und Ustermer für einen Güselsack Fr. 2.40 berappen. Zum Vergleich: 2023 kostete der gleiche Abfallsack noch Fr. 1.45.

Im vergangenen Juli hatte der Stadtrat die erneute Anpassung des Gebührenreglements beschlossen. Grund für die weitere Preiserhöhung ist, dass die Abfallentsorgung in Uster defizitär ist.

Die Entsorgung muss nämlich vollumfänglich durch diese Gebühren gedeckt werden – so will es das Umweltschutzgesetz des Bunds. Steuergelder dürfen dafür nicht aufgewendet werden. Doch auf dem entsprechenden Konto für die Entsorgung gab es Ende 2024 ein Minus von rund 470’000 Franken.

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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