Gemeinden im Bezirk Pfäffikon wollen näher zusammenrücken
Die vier Gemeinden Pfäffikon, Fehraltorf, Hittnau und Russikon prüfen, wie sie noch mehr zusammenspannen können. Dafür trafen sich alle Gemeinderatsmitglieder zu einem Workshop.
Pfäffikon, Fehraltorf, Hittnau und Russikon – vier Gemeinden, die sich in ihrer Grösse und ihren Bedürfnissen deutlich unterscheiden. Und doch sind sie sich in einem Punkt einig: Durch eine engere Kooperation lassen sich Synergien nutzen, Prozesse vereinfachen und die Qualität der Dienstleistungen für die Bevölkerung langfristig sichern.
Zu diesem Schluss kamen die Exekutiven aller vier Gemeinden an einem Workshop, zu dem sie sich kürzlich getroffen haben. Ziel war es, Wege zu finden, wie sie ihre Kräfte bündeln können, um Herausforderungen wie Fachkräftemangel oder die zunehmende Komplexität der Aufgaben besser zu bewältigen. Das schreiben sie in einer gemeinsamen Medienmitteilung.
«Der Austausch war sehr konstruktiv», sagt Marco Hirzel (parteilos), Gemeindepräsident von Pfäffikon. Am Ende stand eine klare gemeinsame Erkenntnis: «Wo man sich zusammentut, wächst das Potenzial.»
Eine engere Zusammenarbeit könnte vermutlich nicht nur Kosten senken, sondern auch die Attraktivität der Verwaltungsarbeitsplätze erhöhen. Gerade kleinere Gemeinden hätten oft Mühe, Schlüsselrollen mit Stellvertretungen abzudecken, sagt Hirzel – hier könne Kooperation gezielt entlasten.

