Nur für einen Sitz fehlt in Seegräben eine Kandidatur
Wohl einige stille Wahlen
In Seegräben steht eine ruhige Wahlphase an: Es dürfte nur wenige Änderungen geben.
Die erste Frist für die Einreichung der Kandidaturen für die kommunalen Behörden 2026 bis 2030 ist in Seegräben abgelaufen. Und so, wie es jetzt aussieht, wird es nur zu wenigen Neubesetzungen kommen.
Zwei Neue für den Gemeinderat
Mit Marco Pezzatti (FDP), Michael Berchtold (Gewerbeverein), Nicole Fuchs (FDP) und Patrik Jenal (SVP) treten vier Bisherige wieder für die Wahl in den Gemeinderat an. Marco Pezzatti stellt sich für eine vierte Amtszeit als Gemeindepräsident zur Verfügung. Als fünfter Bisheriger kommt Markus Frischknecht (parteilos) hinzu. Dieser wird allerdings als Präsident der Schulpflege gewählt und als solcher Einsitz in die Gemeindeexekutive nehmen.
Neu für den Gemeinderat kandidieren Stefanie Riwar (Gewerbeverein) und Fabian Gehrig (parteilos). Bleibt es auch in der Nachfrist bei diesen Nominationen, kann die Behörde still gewählt werden.
Schulpflege wäre komplett
Gleiches gilt auch für die Schulpflege. Denn dort gibt es für die fünf Sitze genau fünf Kandidaturen. Neben dem schon erwähnten Frischknecht sind dies Daniel Campo (parteilos, bisher) und Sabina Schmutz (parteilos, bisher) sowie die beiden Neuen Philipp Kunz (SVP) und Regina Mayer (parteilos).
Nur vier Bisherige für RPK
In der fünfköpfigen Rechnungsprüfungskommission (RPK) gibt es zwar nur einen Rücktritt, doch für diesen freien Sitz liegt noch keine Kandidatur vor. Als Bisherige kandidieren wieder Lucian Caflisch (parteilos), Andreas Graf (SVP), Bernhard Meyer (parteilos) und Pascal Vogt (parteilos), Ersterer auch wieder als Präsident der RPK.
Kirchenpflege ohne Nachwuchssorgen
Komplett ist auch die Reformierte Kirchenpflege. Neben den vier Bisherigen Marco Böckli, Rosmarie Guyer, Martin Höppli und Stefan Burri – dieser auch wieder als Präsident – möchte neu Sophie Meyer in dieses Gremium. Da die Seegräbner Kirchgemeinde keine stillen Wahlen kennt, wird es hier auf jeden Fall zu einer Urnenwahl kommen.
