Ab Januar knipst Illnau-Effretikon an den Wochenenden das Licht aus
Wegen der angespannten Finanzlage hat der Stadtrat in Illnau-Effretikon Massnahmen getroffen, um Geld zu sparen. Eine davon: weniger Licht auf den Strassen.
Ab dem 1. Januar werden die Strassenlaternen in Illnau-Effretikon an den Wochenenden zwischen 1 Uhr und 5 Uhr gänzlich abgeschaltet. Bisher blieben die Lampen Samstag- und Sonntagnacht an. Mit der Massnahme passt die Stadt die Leuchtzeiten an jenen unter der Woche an. Denn von Montag bis Freitag herrscht in Illnau-Effretikon bereits die Dunkelheit.
Schon während der Corona-Pandemie hatte der Stadtrat eine ähnliche Massnahme getroffen. Damals wurden die Lichter abgeschaltet, weil das Nachtleben kaum stattfinden durfte. Dieses Mal hat es jedoch mit dem angekündigten Sparpaket der Stadt zu tun. Mit dem Ausschalten der Strassenbeleuchtungen will Illnau-Effretikon rund 10’000 Franken jährlich sparen, wie die Stadt mitteilt.
Aus Sicherheitsgründen werden rund 30 Leuchten an exponierten Stellen weiterhin jede Nacht eingeschaltet bleiben. Dabei handelt es sich beispielsweise um Kreuzungen und Unterführungen.
Wechsel zu Bewegungsmeldern
Die Stadt selbst betreibt 1673 Leuchten, wovon bereits über 1000 LED-Lampen sind. Die restlichen Leuchten sind teilweise Fluoreszenz-Lampen oder laufen mit Natriumdampf. Der Stadtrat hat sich zum Ziel gesetzt, in den nächsten Jahren auch diese restlichen Leuchter durch LEDs zu ersetzen. Durch den geringeren Stromverbrauch könnten wiederum Kosten gespart werden.
In Quartieren sollen zudem Leuchten zum Einsatz kommen, die über Bewegungssensoren verfügen und das Licht automatisch dimmen. Dieses System soll im Rahmen von Strassenbauprojekten schrittweise verbaut werden.
Für die neuen Strassenlampen wird mit Kosten von rund 65’000 Franken gerechnet, was in den Budgets 2026 und 2027 ausgewiesen wird.