Pausenplatz war für den Gemeinderat Uster zu teuer
Mehr Geld für Familien?
Zu aufwendig, oder doch notwendig? Der neue Pausenplatz in Oberuster soll gut durchdacht sein. Am Ende gab es einen Stichentscheid und 50’000 Franken mussten purzeln.
Der Ustermer Gemeinderat setzte an seiner jüngsten Sitzung deutliche bildungspolitische Akzente – mit einem Fokus auf soziale Gerechtigkeit und zeitgemässe Strukturen. Zwischen den Fraktionen war aber auch spürbar: In Uster wird leidenschaftlich besprochen, wie viel gute Bildung kosten darf – und wie viel Planung sie verträgt.
Die Diskussion um die Erneuerung der Aussenanlagen beim Schulhaus Oberuster drehte sich am Ende um 100’000 Franken: Der Stadtrat beantragte für die Neugestaltung einen Kredit von 700’000 Franken.
Die GLP/EVP-Fraktion wollte 650’000 Franken ausgeben, die FDP und Die Mitte sogar nur 600’000 Franken – mit dem Hinweis, dass jeder Franken besser bei den Kindern als in der Planung aufgehoben sei.

