Sparpaket spaltet Illnau-Effretikon: Steigen jetzt die Steuern?
Kritische Finanzlage
Der Stadtrat von Illnau-Effretikon hat seine Sparpläne am Montag offengelegt. Millionenbeträge sollen ab nächstem Jahr gespart werden. Doch die Parteien warnen davor, dass ein Sparpaket allein nicht ausreichen könnte.
In den nächsten Jahren 21 Millionen Franken weniger investieren und die jährlichen Ausgaben um 2,4 Millionen Franken reduzieren. So lautet der Plan des Stadtrats von Illnau-Effretikon, um die finanzielle Krise zu entschärfen. Die Parteien sind sich uneins, ob ein Sparpaket allein zielführend ist. Dass die Stadt dringend Massnahmen ergreifen muss, ist den im Parlament vertretenen Parteien klar. Doch jetzt beginnt der Streit um das Wie.
Versucht man das finanzielle Problem Illnau-Effretikons zu lösen, gibt es im Grunde zwei Möglichkeiten. Einerseits kann die Stadt Geld sparen, indem sie auf bestimmte Ausgaben verzichtet. Andererseits kann sie Massnahmen treffen, um mehr Geld einzunehmen.
Ersteres verfolgt der Stadtrat mit dem Sparpaket, was er am Montag vorgestellt hatte. In puncto Einnahmen will er die Situation im Jahr 2027 durch eine Erhöhung des Steuerfusses um 2 Prozentpunkte verbessern. Noch liegt der Steuerfuss bei 113 Prozent.

