Politik

Hat es sich ausgeböllert?

Bürger lancieren Initiative für Feuerwerksverbot in Grüningen

Als eine der letzten Gemeinden im Bezirk Hinwil haben Bürger nun auch in Grüningen eine Initiative für ein Feuerwerksverbot eingereicht. Im Nachbarbezirk sieht es anders aus.

Auch in Grüningen wurde eine Einzelinitiative zur Einführung eines Feuerwerksverbots eingereicht.

Fotos: Unsplash/Lennart Langer

Bürger lancieren Initiative für Feuerwerksverbot in Grüningen

Als eine der letzten Gemeinden im Bezirk Hinwil hat nun auch Grüningen eine Initiative für ein Feuerwerksverbot bekommen. Der Ball liegt jetzt beim Gemeinderat.

Grüningen ist eine Insel. Zumindest, wenn man die aktuelle rechtliche Lage in Bezug auf das Zünden von Feuerwerk betrachtet. In den Nachbargemeinden Gossau, Bubikon, Mönchaltorf, Oetwil und Hombrechtikon ist ein Feuerwerksverbot bereits in Kraft – in Egg entscheidet die Gemeindeversammlung Ende November über das Verbot.

Jetzt haben auch drei Grüninger Bürger dem lauten Feuerwerk den Kampf angesagt: Wie der Gemeinderat mitteilt, haben sie eine Einzelinitiative für ein Feuerwerksverbot eingereicht.

Immer mehr Gemeinden mit Verbot

Während im Bezirk Pfäffikon bisher nur Bauma ein Feuerwerksverbot beschlossen hat, ist Grüningen gemeinsam mit Seegräben die einzige Gemeinde im Bezirk Hinwil, die noch kein Verbot angestossen hat. Ähnlich sieht es im Bezirk Uster aus – dort haben mit Ausnahme von Greifensee und Dübendorf alle Gemeinden ein Verbot beschlossen, oder es befindet sich eine Initiative im politischen Prozess.

Wie bei Einzelinitiativen in Versammlungsgemeinden üblich, entscheidet der Gemeinderat innerhalb von drei Monaten über die Gültigkeit des Begehrens. Ist die Vorlage gültig, spricht die Gemeindeversammlung das letzte Wort.

Das gilt auch für eine weitere Initiative, die beim Grüninger Gemeinderat eingereicht wurde. Ein Bürger verlangt, dass im Haufland-Quartier fortan ein Tempo-30-Regime gilt. 92 Einwohnerinnen und Einwohner aus dem Quartier haben das Anliegen unterstützt.

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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