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Fragestunde des Dübendorfer Gemeinderats

Die ewigen Alterswohnungen, der getarnte Blitzer und eine störrische Velostation

Die Dübendorfer Parlamentarier sind wissbegierige Menschen. Am Montag bekamen sie Antworten auf ihre Fragen.

Die Velostation am Bahnhof Dübendorf: Manchmal ist es gar nicht so einfach, den «Käfig» zu betreten.

Foto: Thomas Bacher

Die ewigen Alterswohnungen, der getarnte Blitzer und eine störrische Velostation

Dübendorfer Parlamentarier sind wissbegierige Menschen. Am Montag bekamen sie Antworten auf ihre Fragen.

Sie sind ein Evergreen der Fragestunden des Dübendorfer Gemeinderats: die Alterswohnungen im Zentrum. Anfang 2014 wurde dieses Begehren mittels Volksinitiative an die Urne gebracht. Nach dem Ja der Dübendorfer erarbeitete der Stadtrat eine Umsetzungsvorlage, die trotz der Zustimmung im Gemeinderat aber nie zum Laufen kam.

Marco Lang (Die Mitte/EVP) fragte deshalb am Montag an der Gemeinderatssitzung im Speichersaal in die Runde: «Wann können wir mit dem Stadtratsbeschluss rechnen?» Finanzvorstand Martin Bäumle (GLP/GEU) versprach: An der nächsten Stadtratssitzung werde das Geschäft so weit vorangetrieben, dass der Gemeinderat demnächst darüber beraten könne.

Ein Sack für die Neophyten

Claudia Günthart (Aufrecht) wollte wissen, ob der neue mobile Blitzer der Stadt nur deshalb eine dunklere Farbe habe als das alte Gerät, um ihn besser verstecken und damit mehr Bussen einnehmen zu können. Sicherheitsvorstand Hanspeter Schmid (Die Mitte) sagte das, was alle Sicherheitsvorsteher auf dieser Welt sagen: Ziel seien nicht die Einnahmen, sondern die Erhöhung der Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer.

Blick auf einen Stadtpark.
Der Bettlipark bekommt schon im Herbst neue Spielgeräte für Kinder.

Weiter erfuhren die Parlamentarier, dass es im Bettlipark schon bald weitere Spielgeräte für Kinder gibt, dass der Neophytensack der Stadt (noch?) kein Verkaufsschlager ist und dass die städtischen Brunnen im Winter auch weiterhin aus ökologischen und betrieblichen Gründen ausgeschaltet werden.

Sonne als Spielverderberin

Der Stadtrat versprach ausserdem, er werde sich zusammen mit dem Kanton anschauen, ob sich gewisse Randsteine an der Ringstrasse und der Überlandstrasse abschrägen liessen, damit Velofahrer besser passieren könnten.

Weiter kam die Frage auf, wieso es beim Schulhaus Dorf keine überdachten Veloständer gibt. (Antwort: Es hat zuvor nie jemand danach gefragt.) Und schliesslich gab es den ultimativen Verhaltenstipp, wie man in die Velostation am Bahnhof reinkommt, wenn die Sonneneinstrahlung das Scannen des QR-Codes verunmöglicht: Man muss den anderen Eingang benutzen. Wieder was gelernt.

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