Politik

Gegenvorschlag des Gemeinderates angenommen

Deutlich für eine Schuldenbremse

Die Gossauerinnen und Gossauer haben mit über 80 Prozent Ja-Stimmen für die Einführung einer Schuldenbremse gestimmt. Damit sollen die Finanzen wieder in den Griff bekommen werden.

Mit einer Schuldenbremse sollen die Finanzen in Gossau mehr kontrolliert werden

Foto: Simon Grässle

Deutlich für eine Schuldenbremse

Die Gossauerinnen und Gossauer haben mit über 80 Prozent Ja-Stimmen für die Einführung einer Schuldenbremse gestimmt. Damit sollen die Finanzen wieder in den Griff bekommen werden.

Nach der Budgetdebatte im November letzten Jahres lupfte es Claudio Zanetti (SVP) und Jürg Graf (FDP) den Hut. In einer Einzelinitiative verlangten sie eine Schuldenbremse für die Gemeinde Gossau. Der Gemeinderat hielt eine solche zwar für sinnvoll, lehnte jedoch die strikte Form der Initiative ab und legte einen eigenen Gegenvorschlag vor: Die Nettoverschuldung darf höchstens 70 % der budgetierten Steuereinnahmen betragen, die Erfolgsrechnung muss über sieben Jahre ausgeglichen sein, und bei Überschreitung der Grenze ist ein Selbstfinanzierungsgrad von 100 % vorgeschrieben. Nach Gesprächen mit dem Gemeinderat zogen die Initianten ihre Vorlage zurück und empfehlen die Annahme des Gegenvorschlags.

Über 50 Prozent Stimmbeteiligung

Die Gossauerinnen und Gossauer befürworteten diesen Gegenvorschlag nun sehr klar mit 2950 Ja- gegenüber 617 Nein-Stimmen, was einem Ja-Stimmen-Anteil von 82,7 Prozent entspricht. Die Stimmbeteiligung war hoch, sie lag in Gossau bei 51 Prozent.

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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