Maur sagt «ja, aber» zu Strassenbauplänen des Kantons
Der Kanton wird Strassen in Maur sanieren und gleichzeitig die Verkehrssicherheit verbessern. Doch der Gemeinderat hat konkrete Vorschläge zur Berücksichtigung eingereicht.
Der Kanton Zürich will die Rellikon-, die Fällanden- und die Zürichstrasse im Zentrum von Maur sanieren und gleichzeitig die Verkehrssicherheit erhöhen. Grundsätzlich unterstützt die Gemeinde diese kantonalen Strassenprojekte, hat jedoch bei drei Punkten Einwände, wie sie mitteilt.
Der Gemeinderat verlangt längere Tempo-30-Zonen, um die Schulwege sicherer zu machen und den Verkehrslärm für Anwohner zu verringern. Betroffen sind die Fällandenstrasse bis zur Einmündung Alte Zürichstrasse sowie die Zürichstrasse bis zur Hubrainstrasse.
Zudem will er, dass die bewährte Fussgängerquerung bei der Eggstrasse am bisherigen Standort bleibt und mit einer Schutzinsel ausgestattet wird.
Schliesslich sollen die Durchfahrtsbreiten bei Verkehrsinseln so angepasst werden, dass auch landwirtschaftliche Fahrzeuge und Lieferwagen problemlos passieren können.
Mit diesen Forderungen reagiert der Gemeinderat auch auf Anliegen aus der Bevölkerung. Der Regierungsrat soll das Projekt 2026 festsetzen. Der Baustart ist 2027 vorgesehen, die Arbeiten dauern voraussichtlich zweieinhalb Jahre.
