«Wie in einer Sportmannschaft» – das reizt Bürgin an ihrem neuen Amt
Sie will auf allen Ebenen gestalten. Die Nationalrätin und Rütis Gemeindepräsidentin Yvonne Bürgin ist nun auch noch Fraktionspräsidentin der Mitte.
Noch ein Amt mehr: Rütis Gemeindepräsidentin Yvonne Bürgin (Die Mitte) ist am Dienstag in Bern zur Fraktionspräsidentin der Mitte gewählt worden. Die 55-jährige Nationalrätin ist auch Vizepräsidentin der Mitte Schweiz und übernimmt das Amt von Philipp Matthias Bregy, der inzwischen Parteipräsident ist.
Frau Bürgin, was glauben Sie, weshalb sich die Findungskommission für Sie entschieden hat?
Yvonne Bürgin: Es war eine geheime Wahl, daher ist es schwierig zu beurteilen. Ich kann nur sagen, was mir zu Ohren kam. Ausschlaggebend könnte gewesen sein, dass ich jünger bin als Frau Bally und im Kanton Zürich wohne. Zürich verfügt über ein grosses Wählerpotenzial, und unsere Partei will jüngere Wähleranteile erschliessen. Zudem könnte es eine Rolle gespielt haben, dass Frau Bally einen BDP-Hintergrund hat und ich schon seit Beginn meines politischen Denkens in der ehemaligen CVP beheimatet war.
Was wollen Sie anders machen als Ihr Vorgänger? Ihre Politik wird als äusserst realitätsnah beschrieben. Sie werden ohnehin eng mit dem früheren Fraktionspräsidenten und neuen Parteipräsidenten Philipp Matthias Bregy zusammenarbeiten …

