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Paul Stopper will mittels Volksinitiative Bäume auf Zeughausareal retten

Mit der Volksinitiative «Rettet unsere Bäume» wird der Ustermer Stadtrat beauftragt, sich für den Erhalt der bestehenden Bäume einzusetzen.

Die Baumallee an der Berchtoldstrasse beim Ustermer Zeughausareal benötigten einen besseren Schutz, findet Gemeinderat Paul Stopper (BPU).

Foto: Simon Grässle

Paul Stopper will mittels Volksinitiative Bäume auf Zeughausareal retten

Mit der Volksinitiative «Rettet unsere Bäume» wird der Ustermer Stadtrat aufgefordert, sich für den Erhalt der bestehenden Bäume auf dem Zeughausareal einzusetzen.

Bald soll das Zeughausareal zum kulturellen Zentrum Uster erblühen. Im Juni 2024 hat sich die Ustermer Stimmbevölkerung für das neue Kultur- und Begegnungszentrum und die dazugehörige Tiefgarage entschieden. Doch dafür müsste eine ganze Baumreihe gefällt werden. Tatsächlich eine Notwendigkeit?

Das neue Kultur- und Begegnungszentrum auf dem Zeughausareal soll das Herzstück des Kulturkonzepts 2020 bis 2028 der Stadt Uster werden und den heutigen Stadthofsaal und das Kulturhaus Central ersetzen. Geplant sind zahlbare Infrastrukturen für Unterhaltung, Bildung, Kunst, Vereinsanlässe, Wirtschaftsveranstaltungen und Sozialkultur.

Die prächtige Allee entlang der Berchtoldstrasse würde durch das neu geplante Gebäude und die darunter liegenden Räume zerstört. Die Volksinitiative «Rettet unsere Bäume», die vom Ustermer Gemeinderat Paul Stopper (BPU) und zehn weiteren Personen ins Leben gerufen wurde, beauftragt den Stadtrat Uster, sich mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln für den Erhalt dieser Allee einzusetzen.

Dies sei zum Beispiel mit einer Änderung des Gestaltungsplans und des Bauprojekts möglich. Wie das Initiativkomitee in einer Mitteilung schreibt, könnte das betroffene Gebäude und das darunter liegende Parkhaus so verschoben werden, dass die wertvolle Allee erhalten werden kann.

Laut dem Initiativkomitee hätten die Ustermer Behörden bei früheren Abstimmungen über das Zeughausareal zu wenig darauf hingewiesen, dass für den Neubau ein grosser Teil der zweireihigen, städtischen Allee entlang der Berchtoldstrasse zum Opfer fallen würde.

Für eine gültige Initiative werden insgesamt 600 Unterschriften innert sechs Monaten benötigt. Kommt eine Initiative gültig zustande, so beschliesst der Gemeinderat, ob dieser zuzustimmen ist oder ob diese abgelehnt wird. Bei Ablehnung findet eine Volksabstimmung statt.

Der geplante Baustart des Grossprojekts ist auf Frühjahr 2026 geplant.

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