Maur soll ein kleines Kunstrasenfeld erhalten
Entlastung für Vereine und Schulbetrieb
Der Maurmer Gemeinderat will ein bestehendes Naturrasenfeld in einen Kunstrasen umwandeln. Somit könnten Vereine flexibler trainieren. Das letzte Wort hat die Gemeindeversammlung.
Fussball ist die beliebteste Sportart der Welt. Gemessen an der Anzahl der Spiele und Vereine, geniesst die Ballsportart auch in der Schweiz eine hohe Beachtung – pro Wochenende finden gemäss Bund über 10’000 Fussballspiele statt.
Einige davon auch in Maur im Zürcher Oberland. Viele Kinder und Jugendliche in Maur wollen Fussball spielen – doch die verfügbaren Spielflächen reichen kaum aus. Der FC führt deshalb Wartelisten. Nun möchte der Gemeinderat ein kleines Kunstrasenspielfeld neben dem neuen Bevölkerungsschutzgebäude realisieren, wie er in einer Medienmitteilung schreibt.
Bereits jetzt gibt es auf der Schul- und Sportanlage Looren zwei Spielfelder mit Naturrasen. Deren Nutzung ist jedoch wetterabhängig; Feuchtigkeit, Frost und Nässe beeinflussen die Ballgeschwindigkeit und erhöhen die Verletzungsgefahr der Spielenden. Diese Umstände führen zu regelmässigen Einschränkungen im schulischen Sportunterricht und bei den Trainings der Vereine.

