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Weniger Autos, mehr ÖV

Hohe Ziele: Gossau nimmt sich verkehrstechnisch viel vor

Wie alle Kommunen im Oberland entwickelt sich auch Gossau stetig. Dies hat nicht nur siedlungs- sondern vor allem verkehrstechnische Folgen. Für ein Dorf mit einem grossen Anteil an Durchgangsverkehr ist ein aktualisierter Verkehrsrichtplan unabdingbar.

Hohe Ziele: Gossau nimmt sich verkehrstechnisch viel vor

Wie alle Kommunen im Oberland entwickelt sich auch Gossau stetig. Dies hat nicht nur siedlungs-, sondern vor allem auch verkehrstechnische Folgen. Für ein Dorf mit einem hohen Anteil an Durchgangsverkehr ist ein aktualisierter Verkehrsrichtplan unabdingbar.

Das Vorhaben ist seit über zwei Jahren am Köcheln, nun will Gossau in puncto Verkehrsentwicklung Nägel mit Köpfen machen – das letzte Strategiepapier stammt noch aus dem Jahr 2000 und wurde nur punktuell angepasst. Mit dem neuen kommunalen Verkehrsrichtplan (kVRP) will die Gemeinde ihre Entwicklung koordinieren und über die nächsten 15 bis 20 Jahre möglichst frühzeitig steuern. Als Instrumente dazu dienten den Behörden in Absprache mit dem Kanton die Analyse der heutigen Verkehrssituation, ein Beschrieb der künftigen Mobilität sowie die Definition der Erreichung dieser Ziele.

All dies geschah unter Berücksichtigung der Interessen der Bevölkerung. Schon im letzten Sommer wurde ein erster Entwurf des kVRP an einer Informationsveranstaltung präsentiert. Dessen Entstehung war erst die Folge von Workshops, die unter der Teilnahme der Bevölkerung durchgeführt wurden. Diesen war eine erste Stichprobenumfrage zur Verkehrssituation in Gossau schon im Frühling 2023 vorausgegangen. Denn der zunehmende Verkehr und die Lärmbelästigung beschäftigen die Gossauerinnen und Gossauer. «Das Thema Verkehr bewegt enorm», unterstrich Gemeindepräsident Jörg Kündig (FDP).

Nach der Präsentation der Vorlage war klar, was der Bevölkerung in Gossau besonders wichtig ist: neue Begegnungszonen und zusätzliche Optimierungen zugunsten der Verkehrssicherheit für den Fuss- und Veloverkehr in und zwischen den Wachten. Was das mit dem Kanton abgestimmte und im Richtplan enthaltene Gesamtverkehrskonzept betrifft, so stechen die Attribute sicherheits-, orts- und umweltverträglich, die Berücksichtigung lokaler Interessen (inklusive Gewerbe und Landwirtschaft), die Einbettung in ein regionales Gesamtverkehrssystem, ein erhöhter Anteil an Fuss- und Veloverkehr sowie weniger Schwerverkehr hervor.

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