Bauma, Dübendorf, Uster: Zürcher Regierungsrat stoppt Bauprojekte
Der Regierungsrat plant mit einem Defizit von 139 Millionen Franken, den Steuerfuss will er nicht senken. Zudem bremst er grosse Investitionen und Bauvorhaben im Kanton.
«Eine rote Null» nennt der Zürcher Regierungsrat das geplante Defizit des Kantons Zürich im Jahr 2026. Denn das 139-Millionen-Minus macht nur 0,7 Prozent des Aufwands aus, der mit 20,4 Milliarden Franken erstmals die 20-Milliarden-Grenze überschreitet.
Da die geplante Verschuldung weiter steige und die Zeiten unsicher seien, wolle der Regierungsrat am Steuerfuss von 98 Prozent für die Jahre 2026 und 2027 festhalten. Dies, obwohl die SVP und die FDP eine Senkung von 5 Prozentpunkten gefordert hatten.
Grund für die steigende Verschuldung ist, dass der Kanton immer mehr Geld aufnehmen muss, um die Investitionen zu stemmen. Diese steigen für 2026 auf hohe 1,6 Milliarden Franken, wie am Freitag mitgeteilt wurde.

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