Er wurde mit 22 Gemeinderat und schaffte die finanzielle Wende
Schulden in Wila abgebaut
Simon Mösch ist einer der jüngsten Gemeindepräsidenten im Kanton Zürich. Obwohl er sein Amt liebt, stellt er sich 2026 nicht mehr zur Wiederwahl.
Als Simon Mösch (Die Mitte) im Wila-Shirt vor dem roten Gemeindehaus steht und sich fotografieren lässt, hupt ihm ein winkender Autofahrer zu. Einmal unterbricht der 31-jährige Gemeindepräsident kurz das Gespräch, um einen Werkmitarbeiter in der Nähe mit Handschlag zu begrüssen.
Simon Mösch ist im Dorf bekannt wie ein bunter Hund. Nicht, weil er besonders gerne im Rampenlicht stehen oder mit seinem Kinnbart auffällig aussehen würde, sondern, weil er sich ungewöhnlich früh für Lokalpolitik interessierte.
Mösch kandidierte bereits als 22-Jähriger für den Gemeinderat. Sein damaliges Wahlversprechen verteilte er per Brief in der 2000-Seelen-Gemeinde: «Eine finanziell gesunde Gemeinde und Sachpolitik.»

