Gerade mal acht Stimmberechtigte genehmigten 27-Millionen-Rechnung
Dass die Jahresrechnung ein Minus von 1,4 Millionen Franken aufweist, reichte nicht, um die Stimmberechtigten der Sekundarschulgemeinde Dübendorf-Schwerzenbach zu mobilisieren.
Traditionsgemäss sind es jeweils höchstens zwei Dutzend Interessierte, die sich an den Gemeindeversammlungen der Sekundarschule Dübendorf-Schwerzenbach beteiligen. Am Dienstag wurde dies noch unterboten: Gerade mal acht Stimmberechtigte fanden sich laut Angaben der Schulverwaltung im Versammlungslokal ein, um über die Jahresrechnung 2024 zu befinden.
Diese schliesst bei einem Aufwand von 27,070 Millionen Franken mit einem Minus von 1,386 Millionen Franken. Der Aufwandüberschuss in der Rechnung ist knapp 100'000 Franken grösser als budgetiert. Mehr ausgeben musste die Schule im Bereich Sonderschulung, hier überstiegen die Kosten das Budget um 180'000 Franken.
Am Ende war es eine klare Sache: Die Versammlung segnete die Jahresrechnung einstimmig ab.
Wie weiter mit der Sekundarschule?
Der Sekundarschulgemeinde Dübendorf-Schwerzenbach steht womöglich eine tiefgreifende Veränderung bevor. Heute ist die Sek ein eigenständiges Schulgut mit Gemeindeversammlung und separatem Steuerfuss. Nun möchten Gemeinderat Thomas Maier (GEU/GLP) und 18 Mitunterzeichnende vom Stadtrat prüfen lassen, welche Vor- und Nachteile ein Zusammenschluss mit der Politischen Gemeinde Dübendorf haben könnte, zu der auch die Primarschule gehört. Ein entsprechendes Postulat wurde Anfang Februar eingereicht.
Der Stadtrat nimmt jetzt eine Auslegeordnung vor mit Schulvertretern und Verantwortlichen der Gemeinde Schwerzenbach. Ein erster Workshop soll im September stattfinden; die Verabschiedung des Berichts zuhanden des Gemeinderats ist auf Juni 2026 geplant. (tba)
