Grüngut-Initiative in Bäretswil abgelehnt
Eine Initiative forderte eine regelmässige Grüngutabfuhr, um einer Rattenplage entgegenzuwirken. Das Bäretswiler Stimmvolk hielt wenig davon.
Die Bäretswilerinnen und Bäretswiler haben gesprochen und Nein zu einer regelmässigeren Abfuhr von Grüngut gesagt. An der Gemeindeversammlung vom Mittwochabend stand eine Initiative zur Debatte, die verlangte, dass die Grüngutabfuhr regelmässig Abfälle einsammelt.
Der Grund dafür ist, wie Ursula Bührer Theiler in ihrer Initiative schreibt, eine massive Rattenplage in der Gemeinde. Sie könne vor allem für das Oberdorf sprechen.
Die Grüngutabfuhr soll mindestens einmal im Monat den grünen Müll abholen, zwischen April und November zweimal monatlich. Heute ist bloss die Abgabe im Werkhof oder das private Kompostieren im Garten möglich.
Dies biete den Ratten jedoch einen gedeckten Tisch, wo sie sich nicht nur ernähren könnten, sondern auch übermässig fortpflanzen würden, heisst es in der Initiative. Auf Anfrage bestätigt die Gemeinde ein erhöhtes Rattenvorkommen, das aber mittlerweile beseitigt wurde.
214 Stimmberechtigte waren bei der Gemeindeversammlung anwesend, laut Gemeindeschreiber Andreas Sprenger hatte wahrscheinlich die Initiative so viele Leute angelockt. Der Gemeinderat unterstützte die Initiative, die Stimmberechtigten lehnten sie jedoch mehrheitlich ab.
Weitere Beschlüsse
– Der Souverän hat die Jahresrechnung 2024 angenommen.
– Die Teilrevision der Bau- und Zonenordnung (BZO) bezüglich des Mindestabstands von Windrädern wurde abgelehnt.
