Bezirk Hinwil

Bezirk Pfäffikon

Bezirk Uster

Tösstal

Themen

Specials

Services

ZO Portale

Politik

Ticker Jahresrechnungen 2024

Bäretswil schliesst mit überraschendem Plus ab

Welche Stadt erwirtschaftete 2024 einen Gewinn? In welcher Gemeinde resultierte ein Verlust? Lesen Sie es in unserem Rechnungsticker.

Das Jahr 2024 ist in den Büchern. Jetzt ziehen die Gemeinden und Städte ihre Bilanz.

Foto: Seraina Boner

Bäretswil schliesst mit überraschendem Plus ab

Ticker Jahresrechnungen 2024

Welche Stadt erwirtschaftete 2024 einen Gewinn? In welcher Gemeinde resultierte ein Verlust? Lesen Sie es in unserem Rechnungsticker.

20. Mai: Bäretswil schliesst mit überraschendem Plus ab

Die Gemeinde Bäretswil schliesst mit einem Ertragsüberschuss von 2'854'191 Franken ab, während eigentlich nur ein Ertragsüberschuss von 600'672 Franken budgetiert war. Dies schreibt die Gemeinde in einer Mitteilung.

Zum guten Ergebnis sorgten unter anderem die höheren Grundstückgewinnsteuern und Steuereinnahmen. Aufwände wurden im 2024 vor allem für höhere Personalkosten, Anschaffungen von Mobiliar und den Unterhalt an Schulbussen betrieben.

Der Gemeinderat freue sich über diese positive Entwicklung, weiss aber gleichzeitig, dass in den kommenden Jahren grosse Investitionen anstehen würden. Dies zum Beispiel für den Ersatz der Turnhalle Adetswil, die Sanierung der Schulanlage Dorf und den Kindergarten Oberdorf. Ebenfalls muss in die Wasserversorgung, den Strassenunterhalt und in die GZO AG investiert werden.

Wie in der Mitteilung weiter steht, werde deshalb das ausserordentlich gute Jahresresultat als willkommener Beitrag zur Bewältigung der zukünftigen Kostensteigerungen betrachtet. (alk)

8. Mai: Schlatt schliesst besser ab als erwartet

Die Gemeinde Schlatt hat ihre Jahresrechnung 2024 publiziert. Diese schliesst mit einem Plus von 1,31 Millionen Franken. Dies bei einem Aufwand von 4,61 Millionen und einem Ertrag von total 5,92 Millionen.

Das Ergebnis fällt deutlich besser aus als angenommen. Im Budget plante die Gemeinde mit einem Ertragsüberschuss von 30’700 Franken.

Die grössten Abweichungen gibt es im Steuerertrag, so fällt etwa jener natürlichen Personen um knapp 29’000 Franken höher aus als budgetiert. Bei den Grundstückgewinnsteuern sind wegen Handänderungen gar rund 840’000 Franken mehr in die Gemeindekasse geflossen.

Weiter hat die Gemeinde 2024 Nettoinvestitionen von 3,48 Millionen Franken getätigt.

Gemeinderat und Rechnungsprüfer beantragen den Bürgern, die Jahresrechnung zu genehmigen. Gelegenheit dazu haben sie an der Gemeindeversammlung vom 5. Juni. (nos)

5. Mai: Seegräben verbucht überraschendes Plus

Eigentlich hatte Seegräben für das Jahr 2024 mit einem Minus von rund 290'000 Franken gerechnet. Höhere Steuereinnahmen sowie nicht budgetierte Einnahmen aus den kantonalen Versorgertaxen sorgten nun für einen positiven Abschluss.

Seegräben schliesst die Jahresrechnung somit mit einem Plus von gut 670'000 Franken ab, wie der Gemeinderat mitteilt. Die Rechnung wurde nun an die Gemeindeversammlung verabschiedet, die am 17. Juni das nächste Mal stattfindet. Zwei Wochen vor der Versammlung wird die Gemeindeverwaltung alle detaillierten Kennzahlen der Jahresrechnung veröffentlichen. (jgu)

30. April: Schule Hinwil schliesst Jahr mit deutlichem Minus ab

Es waren zuletzt keine einfachen Monate für die Schule Hinwil. Gleich zweimal sagte die Schulgemeindeversammlung Nein zum vorgeschlagenen Budget. Am Schluss legte der Regierungsrat den Steuerfuss für das laufende Jahr bei 73 Prozent fest. Das entspricht einer Steuererhöhung um 7 Prozentpunkte.

Nun liegt die Rechnung der Schule für das vergangene Jahr vor. Sie verzeichnet bei einem Aufwand von 34,4 Millionen Franken ein Minus von 2,6 Millionen. Damit schliesst die Schulgemeinde das Jahr 2024 um eine halbe Million schlechter ab als budgetiert.

Zwar habe der betriebliche Aufwand leicht reduziert werden können, heisst es in der Mitteilung der Schule. Dafür seien die Kosten im Personalbereich gestiegen. Sie machen zusammen mit den sogenannten indirekten Ausgaben den grössten Teil des gesamten Betriebsaufwands aus.

Belastend für die Rechnung sei zudem der «massive Rückgang» auf der Einnahmenseite. Der betriebliche Ertrag sei im Vergleich zum Rechnungsjahr 2023 um 15 Prozent gesunken. Dies entspricht Einbussen von über 5 Millionen Franken. Die Schule führt das Minus vor allem auf die geringeren Steuereinnahmen zurück.

In der Jahresrechnung enthalten ist auch die Auflösung der finanzpolitischen Reserven in Höhe von 2 Millionen Franken. Damit reduziert sich das Eigenkapital auf gut 10,1 Millionen Franken.

Investiert hat Schule im letzten Jahr knapp 690’000 Franken. Das sind gut 1,1 Millionen Franken weniger als ursprünglich geplant. Zu den teuersten Investitionen gehören die Beschaffung von neuem Mobiliar, Ergänzungen und Erweiterungen im Informatikbereich der Primarschule sowie der Ersatz der Ton- und Lichttechnik und der Elektroinstallationen im Schulhaus Wernetshausen. (lel)

30. April: Grüningen erzielt einen Überschuss von rund 190’000 Franken

Mit 192’000 Franken steht die Grüninger Jahresrechnung im Plus. Dies bei einem Aufwand von 25,8 Millionen Franken und einem Ertrag von 26 Millionen Franken. Die im Budget 2024 vorgesehene Einlage über 150’000 Franken wurde den Reserven zugeführt.

Gegenüber dem Vorjahr fielen vor allem die Gemeindesteuern höher aus. Ein Mehrertrag von 630’000 Franken wurde verbucht. Auch die Grundstückgewinnsteuern seien etwas höher ausgefallen. Dafür sei ein im Vergleich zum Budget höherer Aufwand in den Bereichen Bildung, Pflegefinanzierung und Ergänzungsleistungen sowie im Asylwesen zu verzeichnen.

In der Investitionsrechnung ergaben sich beim Verwaltungsvermögen Nettoinvestitionen von rund 480’000 Franken. Der Ertragsüberschuss wird dem Bilanzüberschuss zugewiesen, der sich dadurch auf 20,8 Millionen Franken beläuft. (lda)

24. April: Bubikon schliesst um 5,6 Millionen Franken besser ab als erwartet

Eigentlich hätte die Gemeinde Bubikon die Jahresrechnung 2024 mit einem Gewinn von rund 4,2 Millionen Franken abgeschlossen – damit läge sie lediglich 64’639 Franken unter ihrem vorgesehenen Budget, eine Punktlandung, wie die Gemeinde schreibt.

Doch die Gemeinde konnte das Jahr sogar noch besser abschliessen: mit zusätzlichen 5,6 Millionen Franken. Sie weist insgesamt einen Ertragsüberschuss von 9,87 Millionen Franken aus, der sich aus einem Aufwand von rund 57,4 Millionen Franken und einem Ertrag von etwa 67,2 Millionen Franken zusammensetzt.

Dieser Abschluss ist jedoch auf einmalige Effekte zurückzuführen. Dazu gehört die Neubewertung der gemeindeeigenen Liegenschaften, die 4 Millionen Franken ausmacht. Ausserdem kamen 700'000 Franken durch die Versorgertaxen des Kantons hinzu, der Wärmeverbund wurde höher bewertet, und auch die Einnahmen durch die Grundstückgewinnsteuer lagen über den Erwartungen.

In der Investitionsrechnung wurden Nettoinvestitionen von etwa 4,6 Millionen Franken geplant. Umgesetzt wurden rund 72,7 Prozent davon, was einem Ausgabenüberschuss von rund 3,4 Millionen Franken entspricht, wie die Gemeinde mitteilt. Schwerpunkte lagen in den Bereichen allgemeine Verwaltung, Verkehr sowie Umweltschutz und Raumordnung.

Das Eigenkapital der Gemeinde belief sich Ende 2024 auf rund 48 Millionen Franken. Somit erhöhe sich das Vermögen pro Einwohnerin und Einwohner von 1276 auf 2435 Franken. Damit sieht sich die Gemeinde gut gerüstet für kommende Investitionen, beispielsweise in die Schul- und Sportinfrastruktur. (mgp)

16. April: Gossau präsentiert unerwartetes Plus

Die Gemeinde Gossau hat das Jahr 2024 finanziell besser abgeschlossen als erwartet. Statt des budgetierten Defizits von über 1,4 Millionen Franken weist die Jahresrechnung einen kleinen Ertragsüberschuss von 85’000 Franken aus. Möglich wurde dies unter anderem dank höheren Steuereinnahmen, Rückerstattungen und tieferen Kosten in einzelnen Bereichen. Das schreibt die Gemeinde in einer Medienmitteilung.

Trotz steigenden Anforderungen, vor allem beim Personal, blieb die Rechnung leicht positiv. Die Personalkosten sind weiter gestiegen – ein Trend, den der Gemeinderat bremsen will. So wurde unter anderem ein Stellenstopp in der Verwaltung beschlossen, und weitere Schritte zur Identifikation und Evaluierung von Kosteneinsparungen wurden eingeleitet.

Der Überschuss fliesst ins Eigenkapital, das per Ende Jahr rund 90,8 Millionen Franken beträgt – etwa 8500 Franken pro Einwohnerin und Einwohner. Weiterhin viel Geld floss in die Infrastruktur: 9,87 Millionen Franken wurden netto investiert, etwa in den Erhalt von Strassen, Schulhäusern und Verwaltungsgebäuden. Die Gemeinde konnte rund 47 Prozent dieser Ausgaben aus eigenen Mitteln decken – ein Anstieg gegenüber dem Vorjahr, aber noch immer unter dem Zielwert.

Insgesamt zeigt sich der Gemeinderat zufrieden mit dem Ergebnis, mahnt aber zu weiterhin vorsichtigem Umgang mit den Finanzen. (tas)

15. April: Zell schliesst mit unerwartet grossem Plus ab

Die Jahresrechnung 2024 der Gemeinde Zell schliesst mit einem Plus von rund 5,63 Millionen Franken. Dies bei einem Aufwand von 47,25 Millionen und Erträgen von total 52,88 Millionen Franken. Das schreibt die Gemeinde im entsprechenden Beschluss.

Das Ergebnis ist weitaus besser als geplant. Budgetiert hatte der Gemeinderat einen Gewinn von lediglich 603’900 Franken. Wie kommt es zu dieser grossen Abweichung? Hauptgrund ist die Rückerstattung von Heimkosten, die viele Zürcher Gemeinden über Jahre ohne gesetzliche Grundlage selbst berappt hatten.

In Zell führt diese zu einem Minderaufwand von rund 2,1 Millionen Franken. Der Betrag konnte laut der Gemeinde im Budget nicht berücksichtigt werden, weil die Höhe des Rückforderungsbetrags noch nicht bekannt war. Zum unverhofft positiven Ergebnis trägt weiter ein Mehrertrag von rund 2 Millionen im Bereich der Grundstückgewinnsteuern bei.

Bei den Investitionen spricht der Gemeinderat von einer Punktlandung – anstelle der budgetierten 9,69 Millionen wurden 9,63 Millionen Franken investiert. An der Gemeindeversammlung vom 16. Juni stimmen die Zellerinnen und Zeller über die Jahresrechnung ab. (nos)

15. April: Gemeinde Egg erzielt deutlich besseres Jahresergebnis als erwartet

Die Erfolgsrechnung der Gemeinde Egg schliesst bei einem Aufwand von rund 61,3 Millionen Franken und einem Ertrag von 62,3 Millionen mit einem Gewinn von 1’066’610 Franken ab. Das Ergebnis ist rund 2,4 Millionen Franken besser als budgetiert. Denn der Gemeinderat rechnete mit einem Minus von 1,4 Millionen Franken.

Dieses Resultat ist wie im Vorjahr vor allem durch die Aufgabengebiete Gesundheit und Finanzen und Steuern sowie Liegenschaftenunterhalt der Schulbauten geprägt, schreibt der Gemeinderat.

Im Bereich Gesundheit sind allein Mehrkosten bei der Pflegefinanzierung von 1,1 Millionen und der ambulanten Krankenpflege von rund 350’000 Franken entstanden. Beim Aufgabengebiet Finanzen und Steuern liegt der Ertrag derweil rund 5,1 Millionen über den Erwartungen.

Insgesamt ist der Gemeinderat mit der Jahresrechnung zufrieden: «Die beeinflussbaren Kosten sowie die finanzpolitischen Ziele konnten sehr gut eingehalten werden», hält er fest. Sorgen bereiten ihm gleichzeitig die massive Zunahme der Kosten in der Pflegefinanzierung, die auf die demografische Entwicklung der Gesellschaft zurückzuführen ist. (bes)

14. April: Russikon schliesst seine Rechnung mit Millionengewinn ab

Die Gemeinde Russikon verzeichnet 2024 ein Plus. Der Aufwand betrug 31,1 Millionen und der Ertrag 33,4 Millionen Franken, was zu einem Gewinn von rund 2,3 Millionen Franken führte. Damit schliesst die Gemeinde das Jahr 2024 deutlich besser ab als geplant. Budgetiert war ein nahezu ausgeglichenes Ergebnis.

Zum Gewinn beigetragen haben hauptsächlich die Steuereinnahmen. Diese fielen rund 1,4 Millionen Franken höher aus als erwartet. Zudem musste die Gemeinde weniger hohe Investitionen tätigen. Anstelle von 14,7 Millionen beliefen sich diese auf 13,2 Millionen Franken. Der Gemeinderat hebt hier die Investitionen in die neue Sporthalle hervor, die um 2 Millionen Franken tiefer ausfielen. Dafür bezahlte Russikon eine halbe Million im Rahmen der Kapitalerhöhung an das Spital Uster.

Der Gemeinde fehlen zurzeit 9,33 Millionen Franken für künftige Investitionen. Im vergangenen Jahr musste Russikon deshalb bereits Darlehen in Höhe von 7 Millionen Franken aufnehmen. Die Fremdverschuldung wird auch in diesem Jahr weiter zunehmen, wie es im Gemeinderatsbericht heisst. Die Gemeindeversammlung wird am 16. Juni über die Genehmigung der Schlussrechnung befinden. (jgu)

11. April: Wila mit grossem Plus statt schwarzer Null

Die Jahresrechnung 2024 der Politischen Gemeinde Wila schliesst bei einem Aufwand von 14 Millionen und einem Ertrag von 15,7 Millionen Franken mit einem Ertragsüberschuss von 1,7 Millionen Franken ab. Budgetiert hatte der Gemeinderat ein kleines Plus von 36’700 Franken.

Die positiven Abweichungen von der Jahresrechnung zum Budget erklären sich laut einer Mitteilung des Gemeinderats hauptsächlich mit der einmaligen Rückerstattung der Versorgertaxen des Kantons Zürich von 1,4 Millionen Franken. Ausserdem gab es tiefere Ausgaben für die Sozialhilfe und die Pflegefinanzierung. Im Gegensatz stiegen die Ausgaben für die Ergänzungsleistungen zur AHV im Vergleich zum Vorjahr um rund 90’000 Franken an.

2024 hat Wila rund 2,3 Millionen Franken in die lokale Infrastruktur investiert. Dazu gehören unter anderem die Sanierung des Gemeindehauses, Strassensanierungen bei der Ägetswilerstrasse und der Ottenhubstrasse oder die Umsetzung der Tempo-30-Zonen.

«Insgesamt zeigt die Jahresrechnung 2024 der Politischen Gemeinde ein erfreuliches Bild», resümiert der Gemeinderat. Das Nettovermögen beträgt per Ende 2024 rund 1600 Franken pro Einwohner. (bes)

10. April: Wildberg mit grossem Plus dank mehr Steuereinnahmen

Die Jahresrechnung 2024 der Gemeinde Wildberg schliesst mit einem Gewinn von rund 1,2 Millionen Franken, dies bei einem Aufwand von 6,7 Millionen und einem Ertrag von 7,9 Millionen Franken. Ursprünglich hatte der Gemeinderat mit einem Minus von knapp 173'000 Franken gerechnet. Die grössten Abweichungen gab es laut Finanzvorstand Thomas Kupper (parteilos) bei den Steuern und den Bildungsausgaben. So konnte Wildberg rund 800'000 Franken mehr Steuereinnahmen verbuchen. Etwa 240'000 Franken sparte die Gemeinde ein, da es weniger Sonderschüler gab als budgetiert. (bes)

9. April: Weisslingen verbucht ein Plus von 4,9 Millionen

Die Jahresrechnung 2024 in Weisslingen schliesst mit erfreulichen Zahlen ab. Durch den Aufwand von 23,4 Millionen Franken und einen Ertrag von 28,3 Millionen Franken resultiert ein Ertragsüberschuss von 4,9 Millionen Franken.

Der nicht budgetierte Gewinn ist etwa auf höhere Grundstückgewinnsteuern von 2 Millionen Franken, die Rückzahlung von Heimkosten durch den Kanton in Höhe von 0,6 Millionen Franken, höhere Steuereinnahmen von 0,95 Millionen Franken sowie höhere Beiträge für Asylbewerber über 210’000 Franken zurückzuführen.

Zudem kommen ein Gewinn durch einen Liegenschaftsverkauf von 250’000 Franken und ein tieferer Kapitaldienst von 200’000 Franken hinzu. (lda)

9. April: Uster verzeichnet ein Minus von einer halben Million Franken

Die Stadt Uster konnte das hohe Ausgabenwachstum trotz deutlich höheren Steuereinnahmen nicht kompensieren. Dem Ertrag von 323,4 Millionen Franken steht ein Aufwand von 323,9 Millionen Franken gegenüber. Die Jahresrechnung 2024 der grössten Stadt im Oberland schliesst somit mit einem Defizit von rund 0,5 Millionen Franken, obwohl gegenüber dem Vorjahr Steuermehreinnahmen von gut 8 Millionen Franken erzielt wurden. Dazu trugen vor allem die Grundstückgewinnsteuern bei. Insgesamt nahm die Stadt rund 138 Millionen an Steuern ein.

Dabei war ursprünglich ein Einnahmenüberschuss von 45’000 Franken budgetiert. Somit schliesst die Rechnung um 0,6 Millionen Franken schlechter als geplant ab. Grund dafür sind die deutlich höher ausgefallenen Investitionen. Insgesamt belaufen sich diese auf 45 Millionen Franken. Allein die Aktienkapitalerhöhung für das Spital Uster betrug 16,7 Millionen Franken.

Faktoren des Aufwandüberschusses

Kredite von insgesamt 161,5 Millionen Franken – bewilligt waren Kredite in Höhe von 157 Millionen Franken.

Überschuss im Personalaufwand von 4 Millionen Franken.

Sachaufwand um 5,7 Millionen Franken höher als veranschlagt. Teuerungsausgleich von 1,6 Prozent und höhere Ausgaben in der Pflegefinanzierung.

Kosten für Quartierplan Eschenbühl von 1,3 Millionen Franken.

Wertberichtigung beim Kiesabbau in Freudwil von 900’000 Franken.

Der FDP bereitet vor allem der Personalaufwand grosse Sorgen. «Dieser stieg erneut kräftig an, nämlich um 3,4 Prozent, sprich fast 4 Millionen Franken», schreibt Fraktionspräsident Marc Thalmann. Seine Partei sei gespannt, wie der Stadtrat die Leistungsmotion der FDP zur Dämpfung der Personalkosten umzusetzen gedenke.

Ins gleiche Horn bläst die GLP. «Das Ausgabenwachstum hält nun schon über viele Jahre an.» Man fordere den Stadtrat dazu auf, das Wachstum stärker zu begrenzen. Gleiches fordern die Grünen und mahnen zur Umsicht. «Angesichts der in den nächsten 15 Jahren geplanten Investitionen von 700 Millionen Franken verheissen die Ausgaben wenig Gutes.»

Die Mitte will, dass der Stadtrat die Einhaltung des Kostenbudgets künftig ins Zentrums des Handels stellt.

Die SVP wird noch deutlicher, allerdings wohl ohne zu wissen, wie eine der von ihr kritisierten Partei auf die Jahresrechnung reagierte: «Der Unterschied zwischen finanzpolitischer Realität und links-grüner Ausgabenfreude war noch nie so deutlich wie jetzt.» Da der Stadtrat die Ausgaben nicht in den Griff bekomme, sei der finanzielle Spielraum künftiger Generationen gefährdet. «Uster lebt über seine Verhältnisse, die Schuldenuhr tickt weiter», sagt Gemeinderat Ueli Schmid, Präsident der SVP/EDU-Fraktion.

Positiver klingt es seitens der EVP. Für sie sei die Selbstfinanzierung die wichtigste Grösse. «Die Selbstfinanzierung beträgt rund 18 Millionen Franken. Für einmal liegt der Selbstfinanzierungsgrad unter 50 Prozent.» Wenn man die Kapitalerhöhung für das Spital Uster nicht miteinkalkuliere, würde der Selbstfinanzierungsgrad jedoch bei rund 80 Prozent liegen, was der EVP genüge.

Eine ähnliche Haltung vertritt die SP: «Aus Sicht der Gemeinderatsfraktion handelt es sich um einen vertretbaren Abschluss, der angesichts mehrerer externer Einflüsse kein strukturelles Problem erkennen lässt.» Die Partei beschreibt die finanzielle Lage als stabil. Die Nettoschuld pro Einwohner beträgt derzeit 117 Franken. «Gemäss Gemeindeamt gilt eine Verschuldung bis zu 2500 Franken pro Kopf als unbedenklich», führt die SP in ihrer Stellungnahme aus. (lda)

Verschuldung nimmt zu

Die Schulden belaufen sich auf 175 Millionen Franken. Im Vergleich zum Vorjahr (145 Millionen Franken) hat die Verschuldung um 30 Millionen Franken zugenommen. Voraussichtlich wird sie weiter steigen, da gemäss Finanzvorsteher Cla Famos (FDP) weiterhin hohe Investitionen nötig sind. Hinzu kommen zwei grosse Projekte: der Bau des Kultur- und Begegnungszentrums auf dem Zeughausareal und die Erweiterung der Ara Jungholz.

4. April: Mini-Plus statt schwarze Null in Schwerzenbach

Statt mit einer schwarzen Null, wie im Budget gerechnet, schliesst die Jahresrechnung 2024 der Gemeinde Schwerzenbach mit einem kleinen Plus von 190'771 Franken. Dies bei einem Aufwand von 22,444 Millionen und einem Ertrag von 22,635 Millionen Franken.

Ins Gewicht fiel unter anderem der Gewinn aus den Aktienverkäufen der Firma Energie 360° AG. Hierfür verzeichnete die Gemeinde einen einmaligen Gewinn in Höhe von 745'610 Franken.

Über die Jahresrechnung entscheiden die Schwerzenbacherinnen und Schwerzenbacher an der Gemeindeversammlung vom 18. Juni. (dam)

4. April: Dübendorfer Rechnung im Plus

Budgetiert hatte der Stadtrat ein Plus von lediglich einer halben Million Franken. Nun schliesst die Jahresrechnung 2024 der Stadt Dübendorf mit einem Ertragsüberschuss von rund acht Millionen. Dies bei einem Aufwand von 249,6 Millionen und einem Ertrag von 257,6 Millionen Franken. Einen ausführlichen Bericht gibts hier. (dam)

4. April: Stadt Wetzikon weist Ertragsüberschuss von 5,9 Millionen aus

Zum neunten Mal in Folge vermeldet die Stadt Wetzikon einen Ertragsüberschuss. 5,9 Millionen Franken beträgt das Plus in der Erfolgsrechnung 2024, das sind 4,8 Millionen mehr als budgetiert. Dies bei einem Umsatz von 325,8 Millionen Franken.

Die Verbesserungen gegenüber dem Budget sind unter anderem auf folgende Punkte zurückzuführen: allgemeine Gemeindesteuern (+8,0 Millionen), Grundstückgewinnsteuern (+4,3 Millionen) sowie geringere Beiträge für die Sozialhilfe (–1,9 Millionen).

Weniger als budgetiert floss aus dem kantonalen Finanzausgleich in die Stadtkasse (–4,8 Millionen). Zudem musste Wetzikon mehr für das Asylwesen (+2,1 Millionen) und Ergänzungsleistungen AHV/IV sowie Beihilfen (+1,1 Millionen) aufwenden.

Weiter belastet eine Wertberichtigung der Beteiligung an der GZO AG Spital Wetzikon die Erfolgsrechnung mit 3,1 Millionen Franken. Das ist ein Totalabschreiber, wie ihn alle zwölf Aktionärsgemeinden 2024 vorgenommen haben. Die Stadt ist die grösste Aktionärin des kriselnden Spitals.

Auffällig ist ein Blick in die Investitionsrechnung. Budgetiert waren Investitionen ins Verwaltungsvermögen von 69,4 Millionen Franken, tatsächlich investiert hat die Stadt knapp die Hälfte (34,5 Millionen). Das hänge vor allem mit dem Bau des Fernwärmenetzes zusammen, erklärt Stadträtin und Finanzvorsteherin Sandra Elliscasis (FDP): «Die Gelder werden auf Abruf zur Verfügung gestellt und fallen je nach Baufortschritt an.»

Wenn nicht 2024, dann halt 2025. «Immerhin hat uns das ermöglicht, die Verschuldung um 10 Millionen auf noch 57,1 Millionen Franken herunterzufahren», sagt Elliscasis. «Und die wieder tieferen Zinsen helfen uns bei der Finanzierung der aufgeschobenen Investitionen ebenfalls.» (sco)

1. April: Hinwil schneidet bei der Jahresrechnung besser ab als budgetiert

Die Jahresrechnung 2024 der Gemeinde Hinwil präsentiert sich besser als erwartet. Statt des budgetierten Minus von 351'878 Franken resultierte ein Plus von 860'193 Franken. Somit schliesst die Gemeinde um 1,2 Millionen Franken besser ab als geplant. Die Gesamtausgaben Hinwils lagen 2024 effektiv bei rund 64 Millionen Franken, die Einnahmen bei etwa 65 Millionen Franken.

Höhere Einnahmen resultierten vor allem aus den Grundstückgewinnsteuern mit rund 1,36 Millionen Franken. Die Gemeindesteuern hingegen sanken um etwa 615’000 Franken.

Gleichzeitig erzielte Hinwil in mehreren Bereichen Einsparungen, insbesondere bei Verwaltung und Behörden um etwa 453'000 Franken, bei der öffentlichen Ordnung und Sicherheit um 444'000 Franken sowie bei der sozialen Sicherheit um 486'000 Franken.

Die Gemeinde hat ausserdem weniger investiert als ursprünglich geplant: Die Nettoinvestitionen betrugen rund 3,8 Millionen Franken statt der budgetierten rund 12,3 Millionen Franken. Für die Sportanlage Hüssenbüel und die Strassensanierung von Zürich-, Dürntner- und Bachtelstrasse sind jeweils rund eine Million Franken investiert worden sowie 558’000 Franken für den Erweiterungsbau der Feuerwehr.

Das Eigenkapital der Gemeinde steigt auf zirka 50,5 Millionen Franken und bleibt damit deutlich über der festgelegten Bandbreite von 15 bis 30 Millionen Franken. Die Nettoschuld pro Einwohner beträgt Ende 2024 nur 892 Franken – weit unter dem Zielwert von maximal 1500 Franken. (mgp)

1. April: Turbenthal mit grossem Plus

Die Jahresrechnung 2024 der Politischen Gemeinde Turbenthal schliesst um rund 1,3 Millionen Franken besser ab als budgetiert. Gerechnet hat der Gemeinderat mit einem kleinen Plus von knapp 13’000 Franken, stattdessen resultiert ein stattlicher Gewinn von gut 1,34 Millionen Franken – dies bei einem Aufwand von 33,1 Millionen und einem Ertrag von 34,4 Millionen.

Laut dem Verhandlungsbericht des Gemeinderats sind deutlich höhere Einnahmen aus den Grundstückgewinnsteuern Hauptgrund für dieses «erfreuliche Ergebnis». Diese übersteigen den budgetierten Wert um rund 1,2 Millionen Franken.

Die Investitionen im Verwaltungsvermögen fallen mit 2,6 Millionen Franken rund 625’000 Franken höher aus als geplant. Neben den normalen Investitionen in den Strassen- und Leitungsunterhalt fallen die energetische Sanierung des Gemeindehauses und die finanzielle Unterstützung des Erweiterungsbaus der Genossenschaft Alterssiedlung ins Gewicht. «Das gute Jahresergebnis ist im Hinblick auf mehrere grössere Investitionsvorhaben in den nächsten Jahren als sehr positiv zu werten», resümiert der Gemeinderat.

Die Jahresrechnung wird dem Stimmvolk an der Gemeinde­versammlung vom 16. Juni zur Genehmigung unterbreitet. (bes)

31. März: Höhere Steuererträge führen zu Plus in Fehraltorf

Die Jahresrechnung 2024 der Gemeinde Fehraltorf schliesst bei einem Aufwand von 58,7 Millionen und einem Ertrag von 63,4 Millionen Franken mit einem Ertragsüberschuss von 4,7 Millionen Franken ab.

Folgende Faktoren haben gemäss dem Gemeinderat zur Rechnungsverbesserung geführt: Der Steuerertrag lag über alle Bereiche gesehen 13,46 Prozent über dem Budget und betrug inklusive Grundstückgewinnsteuern 30,89 Millionen Franken. Im Schulbereich resultierte ein Minderaufwand von 243'600 Franken und im Gesellschaftsbereich von 247'700 Franken. Hingegen gab es im Gesundheitsbereich einen Mehraufwand von 498'650 Franken.

«Die grossen Investitionsprojekte und die Aufwendungen im Bildungs- und Pflegefinanzierungsbereich sind nach wie vor die grossen Herausforderungen des Finanzhaushalts», schreibt der Gemeinderat. Der Schuldenstand per 31. Dezember 2024 betrug 33 Millionen Franken. Der Gemeinderat hat es sich zum Ziel gesetzt, dass die kurzfristigen Schulden von 9 Millionen Franken in den nächsten Jahren zurückbezahlt werden können. Zudem müsse wieder ein gewisser finanzieller Spielraum geschaffen werden, um die anstehenden weiteren Investitionen in die Schulinfrastruktur bezahlen zu können.

Der Gemeinderat beantragt der Gemeindeversammlung am 16. Juni die Genehmigung der Jahresrechnung 2024. (lcm)

31. März: Erneutes Plus in Mönchaltorf

Erneut schliesst die Jahresrechnung der Gemeinde Mönchaltorf besser ab als erwartet. Während es bei der Rechnung 2023 ganze 2,6 Millionen Franken Ertragsüberschuss statt rote Zahlen waren, sind es für die Rechnung 2024 noch 771'600 Franken. Im Budget wurde von einem Plus von 125'600 Franken ausgegangen. Damit ist das Ergebnis um 646'000 Franken besser als budgetiert.

Für dieses Ergebnis waren in erster Linie höhere Steuereinnahmen massgebend, wie der Gemeinderat schreibt. Sowohl bei den allgemeinen Gemeindesteuern als auch bei den Grundstückgewinnsteuern liegen die Erträge über dem Budget. Infolge der besseren Steuerkraft fällt der Ressourcenzuschuss etwas höher aus. Auf der Aufwandseite haben die Ausgaben für die Bildung vor allem wegen der höheren Anzahl Schülerinnen und Schüler deutlich zugenommen. Auf der Ertragsseite konnten die beim Kanton Zürich zurückgeforderten Versorgertaxen vollumfänglich eingenommen und verbucht werden.

Das Eigenkapital ist von rund 41,26 Millionen auf rund 41,91 Millionen Franken gestiegen. Das Nettovermögen beträgt 23,4 Millionen Franken beziehungsweise 5447 Franken pro Einwohner. In der Investitionsrechnung des Verwaltungsvermögens betragen die Ausgaben rund 3,5 Millionen Franken und die Einnahmen minus 83'500 Franken. Budgetiert waren Nettoinvestitionen von 4,56 Millionen Franken.

Die Jahresrechnung 2024 wird den Mönchaltorfer Stimmberechtigten an der Gemeindeversammlung vom 19. Juni zur Abnahme vorgelegt. (lcm)

27. März: 2,8 Millionen Überschuss für Gemeinde Pfäffikon

Die Jahresrechnung 2024 von Pfäffikon schliesst mit einem Ertragsüberschuss von 2,8 Millionen Franken ab. Das Budget war von einem Ertragsüberschuss von 200’000 Franken ausgegangen. Dem Gesamtaufwand von 90,9 Millionen stehen Erträge von 93,8 Millionen Franken gegenüber.

Einer der Hauptgründe für das überraschend gute Ergebnis sind auch in Pfäffikon Rückforderungen der Heimversorgertaxen vom Kanton. Hier konnten insgesamt 1,6 Millionen Franken als Ertrag abgegrenzt werden.

Insgesamt zeigt sich, dass Pfäffikon gut budgetiert hat. Die Abweichungen der Jahresrechnung zum Budget fallen übers Ganze gesehen gering aus. So schneidet beispielsweise der Bereich Liegenschaften um 300’000 Franken schlechter ab als budgetiert. Dies ist vor allem auf die höheren Abschreibungen sowie die höheren Gas- und Strompreise zurückzuführen.

Bei den Bereichen Hochbau und Umwelt sowie Tiefbau gab es jeweils tiefere Kosten von 200’000 Franken, der Bereich Soziales weist Minderkosten von 800’000 Franken aus. Dies aufgrund höherer Rückerstattungen vom Kanton, einerseits wegen der Erhöhung der Asylquote, andererseits durch den sehr guten Umgang mit den Wohnungsbelegungen im Asylwesen.

«Trotz den positiven Ergebnissen in den vergangenen Jahren muss dem Finanzhaushalt weiterhin grosse Beachtung geschenkt werden», schreibt Finanzvorsteher Stefan Gubler (FDP). Es gehe darum, die finanzpolitischen Ziele weiterhin einzuhalten und die geplanten hohen Investitionen ohne allzu grosse Verschuldung finanzieren zu können. (pd/sco)

27. März: Gemeinde Wald schliesst mit 4,4 Millionen im Plus

Die Politische Gemeinde Wald vermeldet für 2024 einen Ertragsüberschuss in Höhe von 4,4 Millionen Franken. Dies bei einem Ertrag von 89,0 Millionen. Budgetiert war ein Plus von knapp einer halben Million.

Es gibt mehrere Gründe für das gute Resultat: So weist die Erfolgsrechnung einen um 2,9 Millionen Franken höheren Fiskalertrag auf als budgetiert. Bei den Grundstückgewinnsteuern resultierten Einnahmen von 3,8 Millionen Franken. Budgetiert waren 2,5 Millionen.

Belastet wird die Erfolgsrechnung unter anderem durch einen Abschreiber von 1,2 Millionen Franken im Bereich Gesundheit. Die Gemeinde hat ihre Beteiligung am GZO Spital Wetzikon um diesen Betrag wertberichtigt.

Im Bereich soziale Sicherheit stiegen die Nettokosten bei den Ergänzungsleistungen um 1,7 Millionen Franken gegenüber dem Voranschlag 2024. Ebenfalls höhere Aufwendungen finden sich im Asylwesen, wo die Quotenerhöhung für die Zuweisung von Flüchtlingen an die Gemeinde ihre Spuren hinterlässt. Die Mehraufwendungen betragen hier rund 800’000 Franken.

Einmaleffekt bei den Versorgertaxen

Kompensiert werden die zusätzlichen Ausgaben durch die Rückforderung von Versorgertaxen für Kinder- und Jugendheime aus vergangenen Jahren. Dieser Einmaleffekt senkte den Nettoaufwand im Bereich Soziales um 3,9 Millionen Franken.

Die Nettoinvestitionen 2024 betragen 16,8 Millionen Franken. Diese flossen hauptsächlich in diverse Projekte der Schulliegenschaften (11,8 Millionen für die Erweiterung und Sanierung der Schulanlage Laupen), in den Unterhalt von Gemeindestrassen (netto 1,3 Millionen) sowie in die Umwelt und Raumordnung (netto 2,7 Millionen). Die Jahresrechnung wird der Gemeindeversammlung vom 26. Juni zur Abnahme unterbreitet. (sco/pd)

27. März: 5,5 Millionen Überschuss – Rüti profitiert von Versorgertaxen

Ein Überschuss von 5,5 Millionen Franken. Das sind 5,4 Millionen Franken mehr als budgetiert – so schliesst die Rütner Jahresrechnung für 2024 ab. Damit wurde auch der mittelfristige Ausgleich (2017–2024) deutlich übertroffen.

Der steuerfinanzierte Totalaufwand erhöhte sich um 2,2 Prozent beziehungsweise 2,1 Millionen Franken. Gleichzeitig stieg der Gesamtertrag um 7,5 Millionen Franken, was grösstenteils auf die Rückvergütung der Versorgertaxen zurückzuführen ist. Dieser Rückvergütungsbetrag belief sich auf 6,8 Millionen Franken, wobei die Gemeinde lediglich 2 Millionen budgetiert hatte.

Auch die Gemeindesteuern entwickelten sich besser als erwartet, insbesondere die Steuern aus früheren Jahren, die 2,3 Millionen Franken über dem Budget lagen.

Demgegenüber stand ein Minderertrag von 900’000 Franken, der sich aus der nicht erfolgten Veräusserung eines Grundstücks sowie der nicht umgesetzten Abgabe im Baurecht des Grundstücks Schürwies ergab. Zusätzlich fielen die Einnahmen aus den Grundsteuern um 300’000 Franken geringer aus als erwartet.

Von den budgetierten Investitionen wurden 2024 rund 87 Prozent umgesetzt. Insgesamt beliefen sie sich auf 8,9 Millionen Franken im steuerfinanzierten Bereich und 9,1 Millionen Franken im gebührenfinanzierten Bereich. 

Ein bedeutendes Projekt sei der Modulbau Ferrach gewesen, der mit einem Investitionsvolumen von rund 2 Millionen Franken zu Buche geschlagen habe und seit dem letzten Sommer in Betrieb sei. Auch der Wärmeverbund Zentrum sei weiter vorangetrieben worden, wofür Investitionen in Höhe von 2,3 Millionen Franken nötig gewesen seien.

Stattliches Eigenkapital, sinkendes Nettovermögen

Der Ertragsüberschuss wird dem Eigenkapital gutgeschrieben, das per 31. Dezember 2024 einen Stand von 132,4 Millionen Franken erreichte.

Das Nettovermögen pro Einwohnerin und Einwohner – definiert als Finanzvermögen abzüglich Fremdkapital – beläuft sich auf 1665 Franken (Vorjahr: 1857 Franken). Durch die Zuweisung von 1 Million Franken in die finanzpolitische Reserve steigt diese auf rund 7 Millionen Franken.

Die Gemeindeversammlung wird am 23. Juni über die Jahresrechnung befinden können. (lda)

25. März: Fällanden dank Grundstückgewinnsteuern im Plus

Die Jahresrechnung der Gemeinde Fällanden schliesst mit einem Plus von 2,8 Millionen Franken. Dies bei einem Ertrag von 84,078 Millionen und einem Aufwand von 81,296 Millionen Franken. Damit übertrifft das Ergebnis das budgetierte Plus von 1,223 Millionen Franken deutlich.

Der Ertragsüberschuss wurde trotz rückläufigen Steuererträgen im Jahr 2024 sowie geringeren Einnahmen aus früheren Jahren erreicht, insbesondere bei den Gewinnsteuern juristischer Personen, die hinter den Erwartungen blieben. Wie der Gemeinderat schreibt, ist das Ausmass dieses Rückgangs so nicht vorhersehbar gewesen.

Die daraus resultierenden Mindereinnahmen konnten jedoch durch deutlich höhere Grundstückgewinnsteuern nahezu ausgeglichen werden. Diese stiegen gegenüber dem Voranschlag um 2,2 Millionen Franken. Zusätzlich erhielt die Gemeinde Fällanden einen Ressourcenzuschuss von 1,6 Millionen aus dem Zürcher Finanzausgleich.

Über die Fällander Jahresrechnung 2024 entscheidet die Gemeindeversammlung am 18. Juni. (tba)

17. März: Illnau-Effretikon verzeichnet nach Jahren wieder ein Defizit

Die Stadt Illnau-Effretikon schliesst das Jahr 2024 bei einem Ertrag von 137,6 Millionen Franken mit einem Minus von 1,5 Millionen Franken ab. Zuletzt konnte der Stadtrat jeweils Rekordgewinne präsentieren. Für das Defizit seien rückläufige Steuereinnahmen sowie deutlich gestiegene Ausgaben verantwortlich. (lel)

Zum ausführlichen Bericht.

13. März: Volketswiler Rechnung ist roter als geplant

Die Jahresrechnung 2024 der Politischen Gemeinde Volketswil schliesst bei einem Aufwand von 85,2 Millionen Franken mit einem Minus von 580’000 Franken ab. Budgetiert war ein Plus von 80’000 Franken.

Wie der Gemeinderat in einer Mitteilung schreibt, ist das schlechtere Resultat hauptsächlich darauf zurückzuführen, dass die Kosten in der Pflegefinanzierung gegenüber dem Budget um rund 3 Millionen Franken gestiegen sind. Um 1,6 Millionen Franken gesunken ist dagegen der Personalaufwand.

Die Steuereinnahmen von natürlichen und juristischen Personen sind um 3 Millionen Franken höher als budgetiert. Eine Punktlandung kann der Gemeinderat bei den Grundstückgewinnsteuern in Höhe von 7,5 Millionen verzeichnen.

Ganz anders als im Vorjahr: 2023 nahm die Gemeinde 11,1 Millionen Franken Grundstückgewinnsteuern mehr ein als veranschlagt – was schliesslich zu einem dicken Plus in der Jahresrechnung führte.

Schule im Plus

Die Jahresrechnung 2024 der Schulgemeinde Volketswil weist ein Plus von rund 5 Millionen Franken auf. Dies bei einem Aufwand von 51,033 Millionen und einem Ertrag von 56,031 Millionen Franken. Wie die Schulpflege schreibt, ist das positive Jahresergebnis massgeblich auf zwei Faktoren zurückzuführen.

Erstens sei die relative Steuerkraft pro Einwohner deutlich höher als budgetiert ausgefallen. Insgesamt resultierten um 4,7 Millionen Franken höhere Steuererträge. Und zweitens sei insbesondere beim Personalaufwand deutlich weniger ausgegeben worden als budgetiert.

Über die Jahresrechnungen 2024 entscheiden die Gemeindeversammlung und die Schulgemeindeversammlung am 13. Juni. (tba)

Fehler gefunden?

Jetzt melden.

Kontakt

Inserieren

Abo

Services

Über uns