Politik

Wegen steigenden Schülerzahlen

Dübendorfer sagen deutlich Ja zu Millionen-Provisorium

Dübendorf bekommt für 7 Millionen Franken ein neues Schulhaus – wenn auch nicht für die Ewigkeit.

So soll der Modulbau neben dem Schulhaus Sonnenberg aussehen.

Visualisierung: PD

Dübendorfer sagen deutlich Ja zu Millionen-Provisorium

Alle Parteien waren dafür, das Parlament war dafür – und jetzt auch das Volk: Damit bekommt Dübendorf für 7 Millionen Franken ein neues Schulhaus, wenn auch nicht für die Ewigkeit.

77,09 Prozent der Dübendorfer Stimmberechtigten sagten am Sonntag Ja zu einem Kredit von 7,177 Millionen Franken für ein Schulprovisorium. Der Holzmodulbau wird auf der Wiese neben der Schulanlage Sonnenberg aufgebaut und umfasst zwölf sogenannte «Schulraumeinheiten». In einer ersten Phase werden es acht Zimmer für Primarschüler, zwei für Kindergärtler und nochmals zwei für die Betreuung sein.

Mit dem Provisorium sollen nicht nur die steigenden Schülerzahlen aufgefangen werden, der Bau dient auch als Ausweichschulhaus, wenn andere Schulanlagen in der Stadt saniert werden. Darüber hinaus ist denkbar, den Modulbau zu einem späteren Zeitpunkt an einen anderen Standort in der Stadt zu verlegen. Geplant ist, das Provisorium im Sommer 2026 in Betrieb zu nehmen.

Nicht nur das Stimmvolk hat das Vorhaben unterstützt, auch aus der Politik gab es – und das hat durchaus Seltenheitswert – ausschliesslich Zustimmung. Sämtliche Ortsparteien empfahlen ein Ja. Und im Parlament wurde das Projekt in einer Rekordzeit von gerade mal 15 Minuten und ohne Gegenstimme zuhanden der Urnenabstimmung abgesegnet.

Eine Wiese, umrandet von Bäumen und Häusern.
Auf dieser Wiese soll der provisorische Holzmodulbau hingestellt werden. Die Schüler werden die Infrastruktur des benachbarten Schulhauses Sonnenberg mitbenutzen.
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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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