SP erhöht Druck auf Stadtrat von Illnau-Effretikon wegen Sparpaket
Forderung nach Transparenz
Die Stadt will sparen. Kritik gibt es von links. Eine breit abgestützte Anfrage verlangt nun mehr Transparenz zu den Folgen früherer Sparrunden.
Von einer «angespannten Lage» schreibt der Effretiker Stadtparlamentarier Dominik Mühlebach (SP) in einem dringlichen und fraktionsübergreifend breit abgestützten Vorstoss, den er Mitte April eingereicht hat. Gemeint ist damit der Finanzhaushalt der Stadt Illnau-Effretikon.
Im letzten Jahr verbuchte die Stadt erstmals seit vielen Jahren wieder ein Defizit. Abgezeichnet hat sich die Wende schon früher. Darum beantragte der Stadtrat bereits im Herbst eine Steuererhöhung um 3 Prozentpunkte. Gleichzeitig kündigte er ein umfassendes Sparpaket für die kommenden Jahre an.
«Gegenüber diesen Sparmassnahmen sind wir kritisch eingestellt», sagt Dominik Mühlebach. Inzwischen ist auch klar, wie gross das Ausmass sein wird. Die Investitionen sollen für die Jahre 2025 bis 2030 im Vergleich zum bisherigen Finanzplan um 20 Millionen Franken reduziert werden. Ausserdem soll das Budget dauerhaft um jeweils 2 Millionen Franken pro Jahr entlastet werden. Für die Jahre 2026 und 2027 jeweils erst mit einer Million Franken.

