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Illnau-Effretikon will Gewerbeflächen für 10,3 Millionen verkaufen

Im Gebiet Riet/Langhag in Effretikon soll ein neues Gewerbegebiet entstehen. Nun plant die Stadt die Grundstücke an interessierte Unternehmen zu veräussern.

Die Grundstücke im Gebiet Riet/Langhag möchte die Stadt Illnau-Effretikon jetzt verkaufen.

Foto: Simon Grässle

Illnau-Effretikon will Gewerbeflächen für 10,3 Millionen verkaufen

Stadt verkauft Land

Im Gebiet Riet/Langhag in Effretikon soll ein neues Gewerbegebiet entstehen. Nun plant die Stadt die Grundstücke an interessierte Unternehmen zu veräussern.

Der Stadt Illnau-Effretikon mangelt es an freien Gewerbeflächen. Schon seit einigen Jahren verfolgt sie darum das Ziel, im Gebiet Riet/Langhag grossflächig Firmen anzusiedeln und dadurch Arbeitsplätze zu schaffen.

Eine Landparzelle befand sich schon länger im Besitz der Stadt. Im letzten Jahr hatte dann das Parlament dem Erwerb eines weiteren Grundstücks zum Preis von knapp 5,2 Millionen Franken zugestimmt. So entstand eine zusammenhängende Fläche von insgesamt 14’120 Quadratmetern.

Nun ist das Projekt einen Schritt weiter. Wie aus einem aktuellen Stadtratsbeschluss hervorgeht, will der Stadtrat die Grundstücke im Gebiet Riet/Langhag zu einem Mindestpreis von 10,3 Millionen Franken veräussern.

Der Stadtrat folgt mit dem Entscheid einer langfristigen Strategie, die er bereits im Oktober 2020 beschlossen hatte. In einem Grundsatzentscheid sprach sich die Stadtregierung damals dafür aus, die Grundstücke im betroffenen Gebiet zu kaufen und anschliessend innerhalb von 15 Jahren wieder zu verkaufen.

Parlament muss entscheiden

Auf eine Abgabe im Baurecht verzichtet die Stadt. Dies würde einerseits den Kreis der potenziellen Käufer einschränken, andererseits spiele das Grundstück für die künftige Stadtentwicklung Rolle. Es habe dafür «keine strategische Relevanz», heisst es im aktuellen Beschluss.

Die Stadt verfolgt das Ziel, möglichst viele Arbeitsplätze in dem Gebiet anzusiedeln. Gleichzeitig möchte sie das Grundstück an möglichst wenig unterschiedliche Käufer abgeben. So könnten die Kosten für die Erschliessung möglichst tief gehalten werden. Die Bau- und Zonenordnung gibt ausserdem vor, dass sich nur Produktions- und Gewerbebetriebe im Gebiet niederlassen dürfen. Dienstleister und Handelsbetriebe sind ausgeschlossen.

In einem nächsten Schritt kommen die Verkaufspläne voraussichtlich im Juli vor das Parlament. Der Fahrplan der Stadt sieht vor, dass der Verkauf bis im Juli 2026 abgeschlossen ist.

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