Uster setzt sich für eine bessere Wahlbeteiligung von Jungen ein
Das entschied das Parlament
Eine Abstimmungshilfe für junge Erwachsene, sichere Schulwege, eine Verzichtliste für die Instandhaltung von Gebäuden: Darüber befand das Parlament Uster am Montagabend.
Die Wahlbeteiligung von jungen Erwachsenen in Uster soll sich verbessern. Konkret muss der Stadtrat prüfen, ob die Einführung der Abstimmungshilfe Easyvote für 18- bis 25-Jährige möglich ist.
Easyvote stellt vor Abstimmungen Broschüren zur Verfügung, in denen politische Vorlagen einfach und kompakt erklärt werden. Bisher werden in Uster lediglich den 18-Jährigen diese Broschüren zugesendet. Neu sollen junge Erwachsene bis 25 Jahre diese Abstimmungshilfe erhalten. Die Mehrheit des Parlaments überwies am Montagabend an der Gemeinderatssitzung ein entsprechendes Postulat.
Zwei Mitglieder der SP zogen dafür ein Postulat zurück. Aus ihrer Sicht sind einige Schulwege in Uster unsicher, weshalb sie weitere Markierungen und Schilder zur Verbesserung forderten. Der Stadtrat gab bereits Anfang März bekannt, dass es keine Hinweise auf unsichere Schulwege gebe.
Die umfassende Unterstützung des Parlaments fand allerdings ein Postulat von drei GLP-Parlamentariern. Der Stadtrat muss nun aufzeigen, wie er die Investitionen der nächsten 10 bis 15 Jahre für die Instandhaltung von städtischen Gebäuden priorisieren will. In dieser Zeit fallen Kosten in Höhe von gut 700 Millionen Franken an. Mit der Überweisung des Postulats wird der Weg für das Erstellen einer Verzichtliste geebnet.
Bericht folgt.