So will Uster junge Erwachsene zum Abstimmen bewegen
Aus komplex wird einfach
Die Beteiligung von jungen Erwachsenen bei Abstimmungen liegt unter dem Schnitt. Ein Grund sind kompliziert formulierte Abstimmungstexte. Das will das Parlament in Uster nun ändern.
Die Überschrift der letzten Ustermer Abstimmungsvorlage dürfte den einen oder anderen abgeschreckt haben: «Ermächtigung zur Ausübung des Vorkaufsrechts bezüglich des am 8. Oktober 2024 durch die Spital Uster AG angezeigten Kaufpreises in der Höhe von 8,75 Millionen Franken für die Liegenschaft an der Wagerenstrasse 47 in Uster.»
Dabei ging es primär um die Frage, ob die Stadt ein Gebäude für 8,75 Millionen Franken kaufen darf. Die Stimmbevölkerung lehnte den Kauf letztlich mit etwas über 51 Prozent knapp ab. Die Stimmbeteiligung lag mit 42,77 Prozent eher tief. Und gerade bei solchen Abstimmungen bewegt sich die Beteiligung von jungen Erwachsenen meist unter dem Schnitt. Doch woran liegt das?
