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Politik

Oetwil am See will kein Deponie-Hotspot sein

Die Oberländer Gemeinden Egg, Lindau, Hinwil und Maur wollen keine neuen Deponien auf ihrem Gebiet. Auch in angrenzenden Gemeinden regt sich Widerstand.

Oetwil am See will kein Deponie-Hotspot sein

Widerstand gegen Pläne des Kantons

Die Oberländer Gemeinden Egg, Lindau, Hinwil und Maur wollen keine neuen Deponien auf ihrem Gebiet. Auch in angrenzenden Gemeinden regt sich Widerstand – so etwa in Oetwil.

Michel Wenzler

Die Bevölkerung wächst, der Abfallberg ebenso. Der Kanton Zürich rechnet deshalb damit, dass bis in 40 Jahren 17 neue Deponien notwendig sind, um beispielsweise Abfall aus dem Baugewerbe oder verbrannten Klärschlamm zu lagern. Deshalb hat er kantonsweit 20 mögliche neue Standorte für Deponien und drei Erweiterungen bisheriger Anlagen ins Auge gefasst, darunter auch mehrere im Oberland.

Die Region würde mit fünf zusätzlichen Deponien zur grössten Lagerstätte im Kanton. Widerstand regt sich deshalb in Egg, Lindau, Hinwil und Maur. Dort lehnt man die kantonalen Vorhaben ab.

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