Rad-WM schreibt Millionenverlust – Maur hält an Geldforderungen fest
Nach finanziellem Desaster
Vor Kurzem gab das OK der Rad-WM ein Defizit in Millionenhöhe bekannt. Trotzdem wollen zwei Gemeinden weiterhin ihre Rechnungen beglichen haben.
Die Rad-WM hinterlässt beim Verein Rad- und Para-Cycling-WM Zürich 2024 ein riesiges Finanzloch von 4,5 Millionen Franken, wie Mitte März bekannt wurde. Der Verein befindet sich derzeit gar in Nachlassstundung. Eine schlechte Nachricht ist das auch für die Gemeinden, die nach dem Grossevent finanzielle Forderungen an die Organisatoren gestellt hatten.
Von den 32 an der Rad-WM beteiligten Gemeinden reichten gemäss Organisationskomitee ursprünglich sieben ihre Rechnungen ein. Die Forderungen bewegten sich im fünfstelligen Bereich.
Nach dem Bekanntwerden des Defizits verzichtet nun Zumikon auf seine Forderung. Bereits Mitte Februar hatten Zollikon und Oetwil dieselbe Entscheidung getroffen. Einzig Maur und Erlenbach lassen nicht locker und kämpfen weiterhin um die Erstattung ihrer Rechnungen. Dabei sind die Erfolgschancen sichtlich klein, wie der Regierungsrat in seiner Antwort auf eine Anfrage zweier Kantonsräte durchblicken liess.

