Uster hält an der Sek A, B und C fest
Im Parlament gescheitert
Die Sek C abschaffen und leistungsdurchmischte Klassen einführen: Diese Idee hatte im Parlament Uster keine Chancen.
Sind die ersten sechs Jahre in der Primarschule erst mal durchgestanden, folgt für die Schülerinnen und Schüler der Übertritt ins Gymnasium oder in die Oberstufe. Bei Letzterer teilt die Stadt Uster die Kinder in eine der drei Leistungsstufen ein: A, B oder C.
Doch die SP steht dieser Einteilung kritisch gegenüber. So sei ebendieses Vorgehen diskriminierend, was besonders die Sek-C-Schüler spätestens beim Bewerben um eine Lehrstelle zu spüren bekämen. «Über A- und B-Schüler wird man noch reden, aber die C-Schüler sind schon abgeschrieben», sagte Peter Mathis-Jäggi (SP) stellvertretend für seine Fraktion am Montagabend im Parlament. Zudem entspreche die Einteilung nicht den Bedürfnissen der Kinder, weshalb die SP Uster auch ein Postulat im Parlament eingereicht habe.

