Liebe Politikerinnen, braucht es den Kampf am 8. März noch – oder ist er schon gewonnen?
Internationaler Frauentag
Am 8. März ist Internationaler Frauentag. Ein Tag, der sich der Gleichstellung der Geschlechter widmet. Aber ist er eine veraltete Floskel oder notwendig? Diese Politikerinnen haben Antworten.
Seit 1911 steht der 8. März als Internationaler Frauentag im Zeichen der Gleichstellung. Das Hauptanliegen dieses Tages fokussierte sich auf die Gleichstellung der Geschlechter und das Frauenwahlrecht. Dass dieser Tag damals notwendig war, steht ausser Frage. Denn man bedenke, dass erst 79 Jahre später wirklich jede Schweizerin abstimmen durfte – sogar im Kanton Appenzell Innerrhoden.
Doch heute schreiben wir das Jahr 2025. Wie sieht es also 114 Jahre später aus: Müssen Frauen noch einen Kampf führen? Oder ist dieser bereits gewonnen? Und falls nicht, wo hapert es noch? Auf diese Fragen haben drei Oberländer Politikerinnen Antworten.
«Die Schritte nach vorn werden immer kleiner» – Rosmarie Quadranti (Die Mitte)
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Rosmarie Quadranti ist Stadträtin in Illnau-Effretikon und ehemalige Nationalrätin. Die Mitte-Politikerin steht dem Internationalen Frauentag ambivalent gegenüber: Erreicht sei schon viel. Doch für die 67-Jährige geht es nur langsam voran.

