Juso verurteilen rechtsextreme Sprayereien in Wila
Reaktion auf Vandalismus
Am Bahnhof von Wila prangte letzte Woche ein Graffiti mit Bezug zur rechtsextremen Gruppierung Junge Tat. Die Juso Zürcher Oberland zeigen sich nun besorgt.
Am Montag vor einer Woche tauchten in Wila an verschiedenen Orten Sprayereien und Schmierereien auf. Unter anderem war beim Bahnhof der Schriftzug der rechtsextremen Gruppierung Junge Tat zu sehen. An eine Gemeindeliegenschaft, in der ukrainische Flüchtlinge wohnen, hatte jemand das Wort «Russia» gesprayt.
Die Sprayereien auf dem Bahnhofgebäude wurden schnell wieder entfernt. Die Kantonspolizei Zürich hat Ermittlungen nach den Urhebern aufgenommen. Der Gemeinderat von Wila reagierte im Anschluss besorgt und verurteilte die Aktionen «aufs Schärfste». Man toleriere solche Haltungen nicht.
Nun äussern sich auch die Juso Zürcher Oberland zu den Graffiti-Tags. Auch sie zeigen sich «zutiefst besorgt über das vermehrte Auftreten rechtsextremer Symbole in der Region». Insbesondere von jenen der Jungen Tat. Man dürfe die jüngsten Sprayereien in Wila nicht verharmlosen, heisst es in der Mitteilung. Rechtsextremismus habe im Zürcher Oberland keinen Platz.
