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Politik

Keine kritische Berichterstattung mehr in der «Maurmer Post»

Der Gemeinderat von Maur schränkt die «Maurmer Post» ein: Investigative Artikel über die Behörden sind nicht mehr erlaubt. Das sind die Gründe.

Keine kritische Berichterstattung mehr in der «Maurmer Post»

Strategie für das Gemeindeblatt

Die «Maurmer Post» wird zur reinen Gemeindepublikation – kritische Berichterstattung ist künftig tabu. Für den Gemeinderat ist das der einzig gangbare Weg.

Vor gut einem Jahr erschütterte ein mutmassliches Tötungsdelikt die Gemeinde Maur. Und die Berichterstattung darüber stürzte die Gemeindezeitung «Maurmer Post» vollends in die Krise.

Im Text «Tod im Sponstürli» erhob die Schwester des Verstorbenen schwere Vorwürfe gegen die Gemeinde – ohne dass die Zeitungsverantwortlichen den Behörden die Möglichkeit zur Stellungnahme gaben.

Als Folge wurde der Verfasser des Texts, der ehemalige stellvertretende Chefredaktor, freigestellt – und auch der Vertrag mit Chefredaktor ad interim Thomas Renggli wurde nicht verlängert.

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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