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Stadt Wetzikon kauft zwei Grundstücke an der Weststrasse

Das Gebäude mit dem Treffpunkt West 36 befindet sich jetzt im Besitz der Stadt. Langfristig zieht die Stadt aber auch andere Nutzungen in Betracht.

Die Stadt Wetzikon hat diese zwei Gebäude, in denen unter anderem der Treffpunkt West 36 untergebracht ist, an der Weststrasse gekauft.

Foto: Simon Grässle

Stadt Wetzikon kauft zwei Grundstücke an der Weststrasse

Investition in Millionenhöhe

2,8 Millionen Franken hat Wetzikon in den Landerwerb investiert. Momentan sind in den Gebäuden der Treffpunkt West 36 und eine Asylunterkunft untergebracht. Die künftige Nutzung ist offen.

Bereits im letzten Herbst hat sich der Wetziker Stadtrat für den Kauf von zwei Grundstücken an der Weststrasse ausgesprochen. Ein entsprechender Stadtratsbeschluss datiert vom 30. Oktober 2024. Die Kosten für den Kauf der Liegenschaften an der Weststrasse 36 und 38/40 – gleich neben der Dreifachturnhalle Widum – belaufen sich auf rund 2,8 Millionen Franken.

Nun äussert sich die Stadt erstmals dazu, wie sie die erworbenen Grundstücke künftig einsetzen möchte. Sie spricht in einer Mitteilung von Nutzungsmöglichkeiten in drei sogenannten Handlungsfeldern aus der Vision 2040. Die Vision umfasst zahlreiche Projekte, mit denen sich die Stadt langfristig fit für die Zukunft machen will.

Konkret erwähnt die Stadt nun die Handlungsfelder «Wohnraum und Arbeitsplatz», «Gesundes, qualitatives Wachstum» sowie «Gesellschaftliche Veränderung». In diesen Bereichen könnten durch den Kauf «Bedürfnisse entwickelt werden». Was genau hinter den Schlagwörtern steckt, ist aber noch offen. Detailliertere Pläne liegen noch nicht vor.

Weiterer Zukauf möglich

Momentan nutzt die Stadt das Gebäude an der Weststrasse 36 für den Sozialdienst. Im bekannten Treffpunkt West 36 sind verschiedene Integrationsangebote wie etwa der Schreibdienst untergebracht. Auch das Repair-Café hat dort seinen Standort. Die Wohnung im Dachgeschoss dient als Sozialwohnung. Das Einfamilienhaus an der Weststrasse 38/40 hat die Stadt bereits seit dem 1. April 2022 gemietet. Hier wohnen Asylsuchende.

Mittelfristig möchte die Stadt noch ein weiteres Nachbargrundstück, auf dem sich das Pfarrhaus der Reformierten Kirche befindet, erwerben. Auch dieses Gebäude wird aktuell als Asylunterkunft genutzt. Dadurch könnten andere städtische Grundstücke oder Liegenschaften für alternative Nutzungen freigespielt werden, wie es heisst. «Eine Entwicklung über alle drei Grundstücke wäre wünschenswert, aber nicht Bedingung zur Schaffung dieses Mehrwerts», heisst es dazu im Stadtratsbeschluss vom Oktober. Vorerst bleibt aber alles beim Status quo.

Bäume müssen weichen

Massnahmen ergreift die Stadt dafür an einem Walnussbaum an der Weststrasse 38/40. Die Baumkrone müsse aus Sicherheitsgründen gefällt werden. Der Baumstamm bleibe für Insekten aber erhalten. 2026 soll an einem anderen Standort ein Ersatzbaum gepflanzt werden.

Gleichzeitig gibt die Stadt bekannt, dass auch in der Schulanlage der Berufswahl- und Weiterbildungsschule Zürcher Oberland sowie auf dem Areal des Pflegezentrums Wildbach eine Rosskastanie und zwei Birken gefällt werden müssen. Die Bäume sind von einem Pilz befallen oder weisen Schäden am Stammfuss auf. Die Bäume könnten deshalb umstürzen.

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